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29. Januar 2016   Uncategorised

Solidaritätserklärung

Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag                          

Solidaritätserklärung mit der Bevölkerung in der Türkei – Kein Krieg gegen die KurdInnen!

Hunderte Zivilisten sind bereits von türkischem Militär und Polizei in den kurdischen Gebieten getötet worden. Städte werden belagert, Stadtviertel mit Panzern beschossen. Die türkische Luftwaffe bombardiert die Bevölkerung. Auch die Menschenrechtslage in der Türkei insgesamt verschlechtert sich zusehens.

-          Über 1 000 Akademiker, die an türkischen Universitäten lehren, werden jetzt vom türkischen Staatspräsidenten Erdogan mit Entlassung und Strafverfolgung bedroht, weil sie einen Appell für Frieden und Deeskalation insbesondere im Osten der Türkei initiiert haben.

-          Der Chefredakteur der Tageszeitung Cumhuryiet, Can Dündar, sitzt seit fast zwei Monaten im Gefängnis sitzt, weil er Dokumente veröffentlicht hat, die die Verwicklung der türkischen Regierung in die Waffenlieferungen an islamistische Terrormilizen in Syrien belegen.

-          Unter Bruch der Genfer Flüchtlingskonvention und internationalen Rechts schiebt die türkische Regierung syrische Flüchtlinge in das Bürgerkriegsland ab.

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15. November 2015   Uncategorised

05. Januar 2016   Uncategorised

Auch 2016 zu Karl und Rosa

Auch 2016 zu Karl und RosaAuch 2016 zu Karl und Rosa

Der Parteivorstand ruft die Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei DIE LINKE auf, an der Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teilzunehmen. Der Parteivorstand trifft sich am Sonntag, dem 10. Januar 2016, um 9.15 Uhr, zum stillen Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde. Der Parteivorstand betrachtet das stille Gedenken in der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde, die Demonstration zur Gedenkstätte sowie die Kranzniederlegung am Landwehrkanal als Bestandteile der Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht anlässlich des 97. Jahrestages ihrer Ermordung.

04. Juni 2015   Uncategorised

Eine neue Chance für Sanktionierte bei Hartz IV

von Gerhard Schrader, 04.06.2015


Das Sozialgericht Gotha hat die Frage der Verfassungswidrigkeit der Sanktionen von Hartz-IV-Leistungsempfängern dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Bezieher von entsprechenden Leistungen haben jetzt eine neue Chance, die vermutlich grundrechtswidrig einbehaltenen Gelder zurück zu erhalten.

 

Update: Hier der Vorlagenbeschluss im Wortlaut

Das Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wird unter dem Aktenzeichen 1 BvL 7/15 geführt.


Dazu gibt es unterschiedliche Fristen und Vorgehensweisen. Dies ist davon abhängig ob ein Sanktionsbescheid bereits Bestandskräftig wurde oder nicht.
Bestandskräftig ist in der Regel dann ein Bescheid, wenn in der Monatsfrist (nach Erhalt des Sanktionsbescheides)  kein Widerspruch eingelegt wurde oder nach dem Widerspruchverfahren innerhalb eines Monats keine Klage dagegen erhoben wurde.  

Bestandkräftige Sanktion

Ist der Sanktionsbescheid bereits Bestandkräftig geworden: Dann kann mittels eines Überprüfungsantrages das Verwaltungsverfahren erneut eröffnet werden um die Bestandskraft zu durchbrechen.

Wird im Jahre 2015 dieser Überprüfungsantrag gestellt können Sanktionen aus dem Jahre 2014 und 2015 auch nachträglich angefochten werden. Wird aber erst der Überprüfungsantrag im Jahre 2016 gestellt nur Sanktionen aus den Jahren 2015 und 2016.

Sanktionen die vor 2014 erlassen wurden, können mit einem Überprüfungsantrag nicht mehr angegriffen werden.

Der Antrag kann hier herunter geladen werden.

[Überprüfungsantrag als doc]   [Überprüfungsantrag als pdf]

 

Wird der Überprüfungsantrag abgelehnt, muss gegen den Ablehnungsbescheid innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden, damit der Ablehnungsbescheid nicht in Bestandskraft erlangt.

Der Widerspruch kann hier herunter geladen werden:

[Widerspruch als DOC]   [Widerspruch als PDF]

 

Sollte auch der Widerspruch zum Überprüfungsantrag abgelehnt werden muss auch hier innerhalb eines Monats Klage beim Sozialgericht erhoben werden, damit auch der negative Widerspruchbescheid nicht in Bestandkraft erwacht.

Wichtig: Aufgrund einer Spezialvorschrift im SGB II ist die Vorgehensweise die Bestandkraft durch einen Überprüfungsantrag zu durchbrechen nur bis zum Urteil des Bundesverfassungsgericht möglich. Hat erst das Bundesverfassungsgericht das Urteil über die Verfassungsmäßigkeit gefällt sind keine Überprüfungsanträge mehr für den Zeitraum vor der Urteilsverkündung zulässig. Das heißt sollte Beispielweise das Bundesverfassungsgericht am 12. Juni 2016 ein Urteil fällen, dann sind Überprüfungsanträge ab diesen Tage für Zeiten vor dem 12. Juni 2016 nicht mehr zulässig.

 

Nicht bestandkräftige Sanktion

Ist die Sanktion vor weniger als einem Monat erfolgt, gilt ein anderes Verfahren. Ein entsprechender Widerspruch zum Sanktionsbescheid kann hier herunter geladen werden:

[Widerspruch als DOC]   [Widerspruch als PDF]

 

Sollte der Widerspruch durch das Jobcenter abgelehnt werden, muss auch hier Klage beim Sozialgericht innerhalb der Monatsfrist erhoben werden damit auch hier der Widerspruchbescheid nicht in Bestandkraft erwacht.


DIE LINKE. ist seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 09. Februar 2010 der Auffassung, dass Sanktionen bei Hartz IV verfassungswidrig sind. Wolfgang Neskovic, damals Bundestagsabgeordneter der Linken und ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof, hat das hier ausgeführt. DIE LINKE stellte im Bundestag einen von CDU, SPD, FDP bei Enthaltung der Grünen abgelehnten Antrag zur Abschaffung von Sanktionen.

Nach zehn Jahren unmenschlicher Sanktionspraxis wird nun hoffentlich das Bundesverfassungsgericht eine Machtwort sprechen und Sanktionen verbieten. Der ausdrückliche Dank gilt dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Linken Jens Petermann, der als Vorsitzender der fünfzehnten Kammer des Sozialgerichts Gotha den Beschluss an das Bundesverfassungsgerichts formulierte.

 

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