betrieb&gewerkschaft

03. September 2010  

Für gewerkschaftlich orientierte Politik in der LINKEN streiten

Landestreffen der LAG am 21.08. in HannoverLandestreffen der LAG am 21.08. in Hannover"Gesellschaftliche Veränderungen sind nur mit Unterstützung der Beschäftigten und ihrer ökonomischen Interessenvertretung, den Gewerkschaften möglich", sagte Werner Dreibus auf dem Landestreffen der LAG betrieb&gewerkschaft Niedersachsen am Samstag.. Für DIE LINKE bedeute dies, wo nötig Kritik an der gewerkschaftlichen Krisenbewältigungspolitik zu formulieren, aber dabei ein positives Verhältnis zu den Gewerkschaften zu wahren. Allerdings - dies räumte der bisherige gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag - ein, manche in der Partei hätten hinsichtlich der Notwendigkeit gewerkschaftlich orientierter Politik Beratungs- und Diskussionsbedarf.

Im Verhältnis zwischen Gewerkschaften und SPD sei nun eine neue Plase erreicht. Die SPD rudere in der Opposition scheinbar nach links. Diese Veränderung müsse DIE LINKE Ernst nehmen und als Chance auch nutzen. In den nächsten Wochen komme es darauf an, die dezentralen gewerkschaftlichen Protestaktionen der Beschäftigten gegen das Sparpaket der Regierung Merkel/ Westerwelle zu unterstützen. "Nutzt den September für Information und Diskussion und den Oktober und November für die Mobilisierung zu den Protestaktionen", so Werner Dreibus.

 

Zuvor hatte Manfred Kays für den b&g-Ko-Kreis auf die Arbeit der letzten drei Jahre zurück geblickt. Die LAG b&g Niedersachsen habe nun über 180 Mitglieder und aktive AGen vor Ort in Hannover und Salzgitter-Peine. In Osnabrück, Hameln und Braunschweig-Wolfenbüttel seien AGen in Gründung. Auch zukünftig werde es zentrale Landestreffen und dezentrale Treffen in den Regionen geben.

Einmütig bestätigte das Landestreffen die Ziele für die weitere Arbeit in der LAG. Die Mitgliederzahl ist weiter zu steigern, die Regionen sind zu stärken und zukünftig sollen Betriebsgruppen als BOen der Partei gegründet werden.

Noch`n Bild: Landestreffen der LAG b&g NiedersachsenNoch`n Bild: Landestreffen der LAG b&g NiedersachsenIn ihrem Referat zu Mindestlohn und Leiharbeit berichtete die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann über die aktuellen Auseinandersetzungen um den Mindestlohn. Anschließend wurde lebhaft diskutiert, wie "das moderne Wanderarbeitertum" ein Ende haben kann. Ursula Weisser-Roelle, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, wies darauf hin, dass viele Arbeitsplätze, die in der Krise weggefallen seien, nun in Leiharbeit besetzt würden.

Das Landestreffen wählte mit Giesela Brandes-Steggewentz (Osnabrück), Agnes Hasenjäger (Hannover), Manfred Kays (Braunschweig), Frank Raabe-Lindemann (Peine), Franziska Steltenkamp-Wöckel (Oldenburg), Ursula Weisser-Roelle (Braunschweig), Heinz von Wensiersky (Grafschaft Bentheim) und Edmond Worgul (Gifhorn) einen neuen Ko-Kreis.

Ferner wurden die Delegierten für das b&g-Bundestreffen im Oktober (Giesela Brandes-Steggewentz, Beatrice Gerritzen, Katrin Klose, Jutta Krellmann, Peter Brenner, Manfred Kays, Frank Raabe-Lindemann) sowie die Ersatzdelegierten (Agnes Hasenjäger, Heidrun Dittrich, Edmond Worgul, Achim Meyer-Heithuis, Ulrich Wolf) gewählt. Die Gastdelegierten der LAG auf dem Landesparteitag werden Ursula Weisser-Roelle und Manfred Kays sein (Ersatz: Heidrun Dittrich und Achim Meyer-Heithuis).

 

 

 

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