betrieb&gewerkschaft

08. April 2011  

Landesregierung muss handeln

Zu den am 6. April vom DGB vorgestellten Zahlen der prekären Beschäftigung in Niedersachsen erklärte die stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ursula Weisser - Roelle:

"Die Landesregierung nimmt hin, dass in Niedersachsen immer mehr Menschen gezwungen sind, unsichere und schlecht bezahlte Jobs anzunehmen. Vielfach liegen deren Löhne unterhalb des gesetzlichen Existenzminimums, wodurch die Steuerzahler allein für Niedersachsen jährlich 1,1 Milliarden Euro aufbringen müssen. Gute Arbeit, gute Löhne und gute Rente - das ist der Dreiklang, an dem DIE LINKE ihre Arbeitsmarktpolitik ausrichtet. Der Handlungsbedarf ist groß in Niedersachsen. Die Landesregierung muss sich endlich auf Bundesebene für einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro einsetzen. Die Vergabe öffentlicher Fördermittel und Aufträge sollte daran gebunden werden, ob Firmen sich an die Kriterien gute Arbeit und gute Löhne halten."

 

 

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