betrieb&gewerkschaft

21. Juni 2014   betrieb&gewerkschaft

“Hingeschaut” ? Denkmal aufgestellt

Denkmal Denkmal Das Denkmal “Hingeschaut”, ein 3 Meter hoher, dreidimensionaler Stahlwinkel wurde der Öffentlichkeit übergeben. Die Idee dazu entstand im Rahmen eines Projektes mit Auszubildenden im Jahr 2013.

Die Umsetzung und Aufstellung des 2,5 Tonnen schweren Denkmals wurde von verschiedenen Betrieben und Abteilungen der Salzgitter AG “gestemmt”. Am 16. Juni wurde den Gästen der Übergabeveranstaltung das Ergebnis präsentiert.

Zu Beginn der Veranstaltung erläuterten die zwei Projektteilnehmer Yvonne Orlow und Dogrukhan Devecioglu ihre Hintergedanken: das am Rande des ehemaligen Appellplatz aufgestellte Denkmal soll weithin sichtbar sein und zum hinschauen anregen.

Auf den drei Seiten sind auf der Spitze stehende Winkel angebracht. Die verschiedenen Farben symbolisieren die sieben Haftgruppen, wie sie von der SS zugeordnet worden sind:

Rot mussten “politische Häftlinge” tragen ? Grün erhielten so genannte “Berufsverbrecher” ? Gelb stand für “jüdische Häftlinge” ? Rosa für “Homosexuelle” ? Lila symbolisierte “Bibelforscher” ? Schwarz stand für “Asoziale” ? Braun bekamen “Zigeuner”

 

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18. Juni 2014   betrieb&gewerkschaft

Gauck hat sein neues Thema gefunden

  1. Was Friedrich Küppersbusch zu Joachim Gauck einfällt
    Bundespräsident Gauck hat, diesmal in Norwegen, seine Forderung erneuert, Deutschland möge „mehr Verantwortung übernehmen“ und sich „entsprechend seiner Bedeutung … den Einsatz militärischer Mittel“ vorbehalten. Was sagt man dazu?
    Krieg. Aber nur wenn man zur schwer erziehbaren Minderheit von circa 70 Prozent der Deutschen zählt, die Kampfeinsätze ablehnen. Gauck argumentiert, von „deutschem Dominanzgebaren“ früherer Prägung sei keine Rede mehr. Das wirft die Frage auf, in welchem gemütlich tapezierten Paralleluniversum es unserem Staatsüberhaupt gelungen ist, die Euro-Krise („deutsches Dominanzgebaren“) zu verpassen.
    Und warum die tollpatschigen Russen deutsche Militärs 800 Kilometer vor Moskau einfach nicht als Geste der Unterwürfigkeit zu lesen vermögen. – Gauck hatte früher beruflich mit einem dicken Buch zu tun, in dem ein gewisser „Gott“ die Schuld „bis ins vierte Glied“ verfolgt. Diese epochal begründete Scheu der Deutschen vor kriegerischen Mitteln ist Gaucks Thema. Und er findet blumige Worte für seine simple Nachricht „Nun stellt euch mal nicht mehr so an!“ Darin verfehlt er die Chance seines Amtes, wo nötig zwischen Regierten und Regierung zum Dialog zu zwingen. Ein Bundespräsident hat nicht die Bevölkerung auf die Linie der Regierung zu predigen. Und wenn er die bitter erworbene deutsche Friedensliebe noch mal als „glückssüchtig“ schmäht, kaufe ich ihm von meinem Ersparten ein Bobbycar. In der Militärversion.
    Quelle: Der Tagesspiegel

    Anmerkung JK: Ein Wochenbeginn nach Hochwürden Gaucks Geschmack. Erst in Norwegen eine kriegshetzerische Rede halten und dann weiter nach Ungarn um gemeinsam mit der dortigen nationalistischen und rassistischen Orbán-Regierung den 25-jährigen Jahrestag des Sturzes des Kommunismus zu feiern. Einen Bundespräsidenten der willfähriger die Interessen der herrschenden Eliten vertritt gab es in der Geschichte der Bundesrepublik wohl bisher noch nicht. Gauck zeigt wieder einmal in seiner zynischen Art, dass ihm Menschenleben nichts gelten. Man erinnere sich z.B. an seine Rede anlässlich seines Griechenlandbesuches als er die brutale Austeritätspolitik der Troika als alternativlose Notwendigkeit lobte.

15. Mai 2014   betrieb&gewerkschaft

DGB

Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen GewerkschaftsbundesReiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Unabhängigkeit ist Trumpf

Reiner Hoffmann (Foto) ist neuer Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes . Der steht weiter vor großen Herausforderungen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Wollen Gewerkschaften die in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebaute Gegenbewegung zur neoliberalen Politik weiterentwickeln, gelingt nur durch Stärkung der Parteiunabhängikeit des DGB als Einheitsgewerkschaft, sagt Jutta Krellmann.

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14. Mai 2014   betrieb&gewerkschaft

Pressemitteilung

13.05.2014 Klaus Ernst

LINKE begrüßt Beschluss des DGB zur Tarifeinheit

"Der DGB-Bundeskongress lehnte heute eine gesetzliche Regelung zur Tarifeinheit kategorisch ab. Dieser Beschluss der Delegierten ist sehr weise und wird von uns ausdrücklich begrüßt", so Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Beschluss des DGB-Bundeskongresses zur Tarifeinheit. "Es bestand die Gefahr, dass die Tarifeinheit mit einer Einschränkung des Streikrechts erkauft worden wäre. Das kann aber niemals im Interesse der Beschäftigten und der Gewerkschaften sein." Ernst weiter:

"Das Prinzip der Tarifeinheit ist gewerkschaftspolitisch sinnvoll, da es um Solidarität über verschiedene Berufsgruppen hinaus geht. Das muss aber politisch von den Gewerkschaften selbst durchgesetzt und geleistet werden. Die Überwindung der Tarifkonkurrenz ist nicht Aufgabe des Gesetzgebers.

Die Regierung kann die geplante Gesetzesänderung nun nicht mehr darüber legitimieren, dass sie mit Zustimmung des DGB erfolgt. Sollte die Arbeitsministerin dennoch an dem Vorhaben festhalten, kann sie sich politisch nur noch auf die Arbeitgeber stützen."

14. April 2014   betrieb&gewerkschaft

Einladung: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Speit

+++ VORTRAGS- UND DISKUSSIONSVERANSTALTUNGEN +++

Die EU-Wahl und Europas radikale Rechte

12.04.2014 | Welche Gefahr droht Europa von rechts?

Die Frage ist berechtigt, denn die radikale Rechte hat hohe Erwartungen. Bei der Europawahl 2014 wollen aus zahlreichen Ländern unterschiedliche Parteien vom rechten Rand in das Europaparlament ziehen. Spätestens seit den Erfolgen der Front National in Frankreich ist klar, dass die radikale Rechte enormen Zulauf hat.

 

Vor den Europawahlen am 25. Mai bieten DGB Kreisverband Salzgitter und DGB Kreisverband Peine jeweils eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Speit an.

Salzgitter: 6. Mai, 18 Uhr

Peine: 8. Mai, 19 Uhr

 

10. April 2014   betrieb&gewerkschaft

Link zum Aufruf: Neustart für Europa

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter rufen auf, DIE LINKE zu wählen!

http://www.die-linke.de/wahlen/europawahlen-2014/wahlaufrufe/gewerkschafterinnen und gewerkschafter/

24. März 2014   betrieb&gewerkschaft

Schwerpunkt

Mindestlohn: 8,50 Euro reichen nicht!Mindestlohn: 8,50 Euro reichen nicht!

Mindestlohn: 8,50 Euro reichen nicht!

Der Bundestag diskutierte am Freitag den Antrag, in dem DIE LINKE die Einführung eines Mindestlohns in Höhe von 10 Euro pro Stunde fordert. "Weil der Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro bis zum Jahr 2018 zudem eingefroren bleibt, wird er spätestens dann für Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Armutsfalle", warnt Klaus Ernst vor den Plänen von CDU/CSU und SPD. Rede lesen

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