betrieb&gewerkschaft

16. Februar 2012   betrieb&gewerkschaft

Solidarität mit Griechenland ist in unserem Interesse

Sahra Wagenknecht, stellv. ParteivorsitzendeSahra Wagenknecht, stellv. Parteivorsitzende"Der Kampf der griechischen Bevölkerung gegen den brutalen Abriss des Sozialstaats und die Zerstörung der Demokratie geht uns alle an! Gemeinsam müssen wir uns dagegen wehren, dass Beschäftigte, Arbeitslose und Rentnerinnen und Rentner für die Profite der Finanzkonzerne bluten müssen. Wir dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, denn Solidarität ist die wichtigste Waffe, die wir haben," erklärt Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, zu den Verhandlungen über ein verschärftes Spar- und Kürzungsprogramm für Griechenland. Wagenknecht erklärt weiter:

Die Senkung der ohnehin niedrigen Mindestlöhne um 20 Prozent, die Vernichtung von weiteren 150.000 Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst, die Forderung nach einem Sonderkonto für griechische Staatseinnahmen, auf das zuerst die Gläubiger Zugriff haben sollen - mit diesen völlig überzogenen Forderungen soll Griechenland aus der Eurozone und in den Bankrott getrieben werden. Diese Politik der Entsolidarisierung ist brandgefährlich und nicht auf Griechenland beschränkt: So fordern immer mehr Politiker aus den Reihen der CDU/CSU und FDP, dass auch der deutsche Länderfinanzausgleich abgeschafft und ärmere Bundesländern zu automatischen Sozialkürzungen gezwungen werden. Das Prinzip ist immer das Gleiche: Um von der wachsenden Kluft zwischen Armen und Reichen abzulenken, werden Staaten, Bundesländer oder einzelne Volksgruppen gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt. Dagegen hilft nur organisierte Solidarität: Statt den Banken immer neue Milliarden hinterherzuwerfen und dieses Geld dann über brutale Kürzungen bei den Beschäftigten, Erwerbslosen und Rentnern einzutreiben, müssen wir europaweit dafür kämpfen, dass die Profiteure des Finanzkasinos endlich zur Kasse gebeten werden.


08. Dezember 2011   betrieb&gewerkschaft

Glückwunsch

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Salzgitter - Flachstahl,

in den Tarifverhandlungen der Stahlindustrie in Nord-West-Deutschland habt ihr ein beachtliches Ergebnis erreicht, zu dem wir euch herzlich gratulieren möchten.

Natürlich sind 3,6% Lohnsteigerung bei 16 Monaten Laufzeit - gemessen an den Konzerngewinnen - als gerade noch akzeptabel zu betrachten.

Allerdings habt ihr die unbefristete Übernahme der Auszubildenden durchgesetzt.

Das ist wegweisend! Das ist ebenso beispielhaft wie die gerechte Lohnregelung für Leiharbeiter, die ihr im letzten Jahr erkämpft habt. Damit setzt ihr Maßstäbe innerhalb der IG Metall und dafür danken wir euch.

Dorothee Menzner, MdB                                     Ursula Weisser - Roelle, MdL

17. August 2011   betrieb&gewerkschaft

Ein Mindestlohn von 10 Euro entlastet die öffentlichen Kassen jährlich um fast 13 Milliarden Euro

Ein gesetzlicher Mindestlohn entlastet auch die GemeindekassenEin gesetzlicher Mindestlohn entlastet auch die GemeindekassenDass?Mindestlöhne?Arbeitsplätze?kosten,?ist?inzwischen?widerlegt.?Die?Einführung?und?Erhöhung?von?Mindestlöhnen?in?Frankreich,?Großbritannien?oder?auch?den?USA?hat?keinen?Beschäftigungsabbau?zur?Folge?gehabt,?wie?Studien?belegen.?

DIE?LINKE?fordert?die?Einführung?eines?gesetzlichen?Mindestlohns?von?10?Euro.?Dies?wäre?nicht?nur?für?diejenigen?eine?enorme?Erleichterung,?die?derzeit?für?einen?Niedriglohn arbeiten?müssen,?sondern?auch?für?die?öffentlichen?Haushalte?und?die?Sozial? kassen.?In?der?Studie?»Fiskalische?Effekte eines?gesetzlichen?Mindestlohns«,?die?von?der?Friedrich-Ebert-Stiftung?in?Auftrag?gegeben?und?von?der?Prognos?AG?erstellt?wurde,?haben?Experten?die?Auswirkungen?von?Mindestlöhnen?auf?die?öffentlichen?Kassen?berechnet.?

Das?Ergebnis:? Ein Mindestlohn von 10 Euro würde die öffentliche Hand umgehend um 12,8 Milliarden Euro  entlasten.?


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08. April 2011   betrieb&gewerkschaft

Landesregierung muss handeln

Zu den am 6. April vom DGB vorgestellten Zahlen der prekären Beschäftigung in Niedersachsen erklärte die stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ursula Weisser - Roelle:

"Die Landesregierung nimmt hin, dass in Niedersachsen immer mehr Menschen gezwungen sind, unsichere und schlecht bezahlte Jobs anzunehmen. Vielfach liegen deren Löhne unterhalb des gesetzlichen Existenzminimums, wodurch die Steuerzahler allein für Niedersachsen jährlich 1,1 Milliarden Euro aufbringen müssen. Gute Arbeit, gute Löhne und gute Rente - das ist der Dreiklang, an dem DIE LINKE ihre Arbeitsmarktpolitik ausrichtet. Der Handlungsbedarf ist groß in Niedersachsen. Die Landesregierung muss sich endlich auf Bundesebene für einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro einsetzen. Die Vergabe öffentlicher Fördermittel und Aufträge sollte daran gebunden werden, ob Firmen sich an die Kriterien gute Arbeit und gute Löhne halten."

21. März 2011   betrieb&gewerkschaft

AG Betrieb & Gewerkschaft Salzgitter lädt ein: Gewerkschaftspolitischen Stammtisch mit Alstom-Betriebsrats- und VKL-Mitgliedern

Die AG betrieb&gewerkschaft lädt einDie AG betrieb&gewerkschaft lädt ein

Einmütige Forderung an Paris: Legt endlich die Karten auf den Tisch!

Diese Forderung der Kolleginnen und Kollegen von Alstom wird nun endlich auch von der Politik unterstützt. Rat der Stadt und Niedersächsischer Landtag forderten einmütig von der Alstom-Konzernspitze, ihre Pläne für die Fabrik in Watenstedt offen zu legen und Massenentlassungen zu verhindern.

Die Frage, ob ihre Arbeitsplätze nach Osteuropa „verkauft“ werden, macht nicht nur der Alstom-Belegschaft Angst. Sie bewegt die ganze Region.

Wir wollen uns an dieser Diskussion beteiligen. Deshalb laden wir ein zu unserem nächsten

Gewerkschaftspolitischen Stammtisch

mit

Alstom-Betriebsrats- und VKL-Mitgliedern

Wir treffen uns am

Montag, den 28. März 2011

um 18 Uhr

im Sitzungszimmer des Gewerkschaftshauses

Wir freuen uns auf Dich!

Frank Raabe-Lindemann

Karin Klose

Maik Foth

Kontakt: Die Linke, Kreisvorstand Salzgitter, Berliner Str. 49, 38226 Salzgitter, Tel.: 05341/7905650

20. März 2011   betrieb&gewerkschaft

28.2.: Stammtisch zur Leiharbeit in Salzgitter

Dritter gewerkschaftspolitischer Stammtisch am 28.2.2011Dritter gewerkschaftspolitischer Stammtisch am 28.2.2011Am 28.02.11 war es wieder so weit. Die AG Betrieb und Gewerkschaft hatte wieder ins Gewerkschaftshaus zu einem „politischen Stammtisch“ eingeladen. Zu dem Thema „ Leiharbeit in unserer Region“ gab es einen intensiven Informationsaustausch. Mit 24 Teilnehmern war das Sitzungszimmer gut gefüllt und mit Elke Krefer war zum ersten Mal eine Vertreterin der hiesigen Presse dabei. Erst erzählte Hasan Cakir (Betriebsratsvorsitzender von SZ Flachstahl) wie die Leiharbeit bei Flachstahl schon vor einiger Zeit durch eine Betriebsvereinbarung geregelt wurde. Er beschrieb, dass es durchaus positive Effekte gab. Nach langer Zeit wurde endlich wieder Personal zugeführt und während der Laufzeit der Betriebsvereinbarung wurden bisher schon 46 Leiharbeiter in ein festes Arbeitsverhältnis bei Flachstahl übernommen.

Nach Hasans Ausführungen kamen dann Mitarbeiter von verschiedenen Leiharbeitsfirmen zu Wort. Maik Hoffbauer, beschäftigt bei Randstad und eingesetzt bei Salzgitter Europlatinen berichtete: „ Mit Schichtzuschlägen komme ich auf 1100 Euro Netto, das ist etwa halb so viel wie die Stammbelegschaft bekommt“.

Meikel Mendt und Andre Vollbrecht, Leiharbeiter bei ZAG und Persona-Service, bestätigten die Einkommensverhältnisse und merkten noch an, dass die Leiharbeiter immer unter enormen Druck ständen, weil, wer nicht immer noch schneller arbeitet kann jeder Zeit ausgetauscht werden.

Daraufhin entwickelte sich eine Diskussion contra Leiharbeit und prekärer Beschäftigung. Hasan Cakir machte nochmal klar, dass Betriebsräte zwar versuchen, Leiharbeit so gut es geht zu regeln, aber dass die Lösung des Problems nur politisch erfolgen kann. Zitat: „Die Linke muss dafür kämpfen prekäre Beschäftigung abzuschaffen“(H. Cakir).

Frank Raabe –Lindemann (IG Metall- Gewerkschaftssekretär) forderte: „Wir alle müssen uns dagegen zur Wehr setzten das durch Leiharbeit, Werksverträge und andere prekäre Beschäftigungsformen die Ware „Arbeit“ immer weiter verramscht wird.

Hermann Fleischer (Ratsmitglied der Linken in Salzgitter) unterstützte die Wortbeiträge von Hasan und Frank. Zitat: „ Fakt ist, Leiharbeit gehört verboten“.

Es war an diesem Abend besonders gut zu spüren, so ganz kalt lässt das Thema Leiharbeit wohl niemanden. Wer nicht persönlich betroffen ist, hat mindestens jemanden in der Familie oder im Umfeld, der trotz viel Arbeit nicht von dem Geld, das er verdient, leben kann und den die ständigen Zukunftsängste enorm belasten.

Unser politischer Stammtisch etabliert sich als Informations- und Diskussionsplattform für die Sorgen und Nöte der abhängig Beschäftigten in unserer Region.

Für die AG Betrieb und Gewerkschaft

Maik Foth

 

 

09. Februar 2011   betrieb&gewerkschaft

DIE LINKE erklärt sich solidarisch mit Alstom-Beschäftigten – Weisser-Roelle: „Mitbestimmung muss gestärkt werden, um Arbeitsplätze zu schützen“

Ursula Weisser-Roelle in SalzgitterUrsula Weisser-Roelle in SalzgitterDIE LINKE im Landtag erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten des Bahntechnik-Herstellers Alstom, die um den Erhalt von 2.800 Arbeitsplätzen am Standort Salzgitter kämpfen. Die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion forderte Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) auf, sich für die Interessen der Beschäftigten einzusetzen: Der Alstom-Geschäftsleitung geht es um den Profit: Um die Gewinne zu steigern, soll dort produziert werden, wo die Löhne noch niedriger sind und die Arbeitsbedingungen noch schlechter. Da sind die aktuellen Auslastungsprobleme ein willkommener Anlass, um qualifizierte Arbeitsplätze zu vernichten.“ Seit März vergangenen Jahres bemühe sich der Betriebsrat um eine Vereinbarung zur Standortsicherung, scheiterte jedoch stets an der Verweigerungshaltung des französischen Mutterkonzerns.

Weisser-Roelle erklärte, DIE LINKE unterstütze den Aufruf zu einer Demonstration am 9.Februar in Salzgitter-Lebenstedt und werde sich an der Aktion gegen den geplanten Stellenabbau beteiligen. „Um solche Entwicklungen aber grundsätzlich zu verhindern, braucht es stärkere Mitbestimmungsrechte für Arbeitnehmer“, so Weisser-Roelle, die selbst vor Ort sein wird. „DIE LINKE fordert das seit langem.“

 

 

 

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