betrieb&gewerkschaft

02. März 2016   betrieb&gewerkschaft

IG Metall startet Unterschriftenaktion für Erhalt und Förderung umweltfreundlicher Stahlproduktion


Die europäische Union plant zurzeit eine Reform des Emissionsrechtehandels mit der Folge, dass Arbeitsplätze und Standorte der Stahlindustrie in Deutschland erheblich bedroht sind. Deshalb macht sich die IG Metall stark für Erhalt und Förderung umweltfreundlicher Stahlproduktion sowie gegen die Gefährdung von Arbeitsplätzen und neue Belastungen unserer Stahlindustrie durch Emissionshandelsgesetze.

 

 

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20. November 2015   betrieb&gewerkschaft

Leiharbeits- und Werkvertragsbeschäftigte haben das Nachsehen

Von Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im BundestagVon Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Großspurig kündigte Bundesarbeitsministerin Nahles zu Beginn der Großen Koalition an, den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen einzudämmen und rasch ein Gesetz dazu vorzulegen. Das Arbeitgeberlager intervenierte reflexartig, mit dem Erfolg, dass die Ministerin auf die Bremse trat. Ganze zwei Jahre hörte man dazu nichts mehr von ihr, stattdessen schränkte Nahles unser Streikrecht durch das Tarifeinheitsgesetz ein. Jetzt liegt der Referentenentwurf vor und bleibt deutlich hinter den Erwartungen der Gewerkschaften und der betrieblichen Interessenvertretungen nach den einstigen Ankündigungen der Ministerin zurück. Schlechtere Arbeitsbedingungen und systematischer Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen bleiben bestehen und werden durch die Große Koalition gefestigt.

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16. Oktober 2015   betrieb&gewerkschaft

Solidarität mit Jana, Betriebsrätin bei Helios-Klinik Braunschweig

Das Helios Klinikum in Salzgitter geht gegen ein Mitlgied des Betriebsratrates vor. Als Betriebsratsmitglied setzt sich Jana für mehr Personal ein und begegnet damit der akkuten Patientengefährdung, in dem sie auch Arbeitnehmern bei der Aufgabe einer Gefährdungsanzeige unterstützt. Damit kommt Jana der ihr nach dem Betriebsverfassungsgesetz obliegenden Überwachungsfunktion nach. Die von der Geschäftführungen verfolgte Reaktion deutet dabei auf eine Strategie des Union-Busting hin. Denn die Geschäftsführung versucht Jana, die sich so nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern eben auch für die Patienten*Innen einsetzt zu kündigen. 

Gerichtstermin im Arbeitsgericht Braunschweig am 03.11.2015, um 11:45 Uhr

Unsere Antwort darauf lautet: Solidarität durch Unterzeichnung der von ver.di initiierten Unterschriftenaktion - Das muss drin sein!

Des Weiteren setzt sich die Partei DIE LINKE. im Bundestag für eine Mitbestimmungsoffensive ein. Am 12. Oktober 2015 fand diesbezüglich eine öffentliche Anhörung von Sachverständigen im Ausschuss für Arbeit und Soziales statt.

Hintergründe zu dieser Debatte sind im aktuellen Artikel: Straffreiheit für Personalverantwortliche beenden - Umfrage zur Behinderung von Betriebsräten (von Jessica Reisner) der Zeitschrift der BAG betrieb&gewerkschaft (Ausgabe Sept. 2015) nachlesbar.

04. September 2015   betrieb&gewerkschaft

Deine Stimme gegen Befristung und Leiharbeit!

Immer mehr Beschäftigte arbeiten in Leiharbeit oder befristeten Beschäftigungsverhältnissen. Vor allem Jüngere haben es ohne festen Job schwer, Zukunft und Familie zu planen.

 

Die Arbeitgeber erzählen das Märchen, dass Befristungen eine Chance für junge Menschen seien. Für viele junge Leute sind sie eher eine bleierne Kugel, die sie daran hindert ihre Zukunft planen zu können, kein Sprungbrett. Nur weniger als ein Drittel der befristet Beschäftigten wird irgendwann übernommen. Jede zweite Neueinstellung ist heute befristet. Die Befristerei hat vor allem einen Sinn: Einseitige Flexibilität der Unternehmen auf Kosten der Beschäftigten durchzusetzen und sie durch die Angst vor Jobverlust erpressbar zu machen.Die vielen befristeten NachwuchswissenschaftlerInnen, ErzieherInnen, VerkäuferInnen und PflegerInnen können ein Lied davon singen.

Sie wollen Arbeiten ohne Dauerstress und Angst, eine planbare Zukunft. Das muss drin sein. Die Bundesregierung und Arbeitsministerin Nahles machen beim Thema prekäre Beschäftigung auf Schönwetter. DIE LINKE macht dagegen Druck für wirkliche Perspektiven für junge Menschen statt Kettenbefristungen, für eine planbare Zukunft für alle Beschäftigten. Am 31.August werden wir eine bundesweite Unterschrifteninitiative starten und Frau Nahles vor dem Arbeitsministerium an ihre Verantwortung erinnern.

 

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Unterschriftenliste als PDF-Datei (64 kb)  zum selberausdrucken

Hintergrundinformationen

18. Juni 2015   betrieb&gewerkschaft

Rückblick

Mitbestimmung von Beschäftigten steht zunehmend unter Druck - Rückblick auf die Betriebsrätekonferenz (2. Juni 2015, Hannover): Ohne Mitbestimmung? Ohne mich!

Die betriebliche Mitbestimmung, ein wesentliches Instrument unserer Demokratie, gerät zunehmend unter Beschuss, denn auch hierzulande entwickeln Arbeitgeber ein systematisches Vorgehen gegen unliebsame Betriebsräte und gewerkschaftliche Interessenvertretungen. Gezielte und damit strategisch vorbereitete Angriffe von Arbeitgebern auf die Mitbestimmung der Beschäftigten finden seit Jahrzehnten Anwendung in Deutschland. Ein Phänomen, dass erst vor kurzen in den Fokus der Forschung rückte. Die ersten Ergebnisse solcher Untersuchungen sind über die Otto Brenner Stiftung im Jahr 2014 mit der Broschüre: Union-Busting in Deutschland veröffentlicht wurden. Zusätzlich brachten die Autoren der Publikation zum Jahresende das Buch, Die Fertigmacher, heraus, welches weitere und tiefergehende Details abbildet. Die Gesamtstrategien setzen sich aus einer Vielfalt an Ansätzen zusammen, die allein betrachtet nicht unbedingt in Verbindung mit Methoden zur Verhinderung von Mitbestimmungsrechten der abhängig Beschäftigten gebracht werden.

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22. Mai 2015   betrieb&gewerkschaft

Union und SPD schränken mit Tarifeinheitsgesetz Streikrecht und Freiheit ein

22.05.2015 - Solidarische Tarifeinheit zu erreichen muss allein Aufgabe der Gewerkschaften bleiben. Das Tarifeinheitsgesetz ist der falsche Weg. Das Gesetz ist überflüssig, verfassungswidrig und verursacht mehr Rechtsunsicherheit als es Klarheit schafft. Wenn die Bundesregierung wirklich etwas gegen die Zersplitterung der Tariflandschaft und die Pluralität von Tarifverträgen in Betrieben unternehmen wollte, dann müsste sie die Frage der Leiharbeit und Werkverträge ändern und den Betriebsräten mehr Rechte geben. Sie müsste sich dafür einsetzen, dass die Deutsche Post, immer noch zu Teilen in Staatsbesitz, keine Tarifflucht begeht! Das tut sie aber nicht. Statt dessen bringt sie ein Gesetz auf den Weg, dass im Falle von Tarifkonflikten das Streikrecht der kleineren Gewerkschaften einschränkt und sie damit um ihre Existenzberechtigung bringt. Das Tarifeinheitsgesetz schränkt damit einen wesentlichen Grundsatz unserer Verfassung ein: Die Koalitionsfreiheit. Das ist nicht hinnehmbar.

 

Ich bin megasauer und empört, dass dieses gewerkschaftsfeindliche #Tarifeinheitsgesetz auf Initiative der SPD möglich ist. Hier meine heutige Rede dazu (3:55 Min):

Posted by Jutta Krellmann on Freitag, 22. Mai 2015

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04. Mai 2015   betrieb&gewerkschaft

Rede zum 1. Mai 2015 vom Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger (DIE LINKE) in Salzgitter

 

 

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