betrieb&gewerkschaft

04. September 2015   betrieb&gewerkschaft

Deine Stimme gegen Befristung und Leiharbeit!

Immer mehr Beschäftigte arbeiten in Leiharbeit oder befristeten Beschäftigungsverhältnissen. Vor allem Jüngere haben es ohne festen Job schwer, Zukunft und Familie zu planen.

 

Die Arbeitgeber erzählen das Märchen, dass Befristungen eine Chance für junge Menschen seien. Für viele junge Leute sind sie eher eine bleierne Kugel, die sie daran hindert ihre Zukunft planen zu können, kein Sprungbrett. Nur weniger als ein Drittel der befristet Beschäftigten wird irgendwann übernommen. Jede zweite Neueinstellung ist heute befristet. Die Befristerei hat vor allem einen Sinn: Einseitige Flexibilität der Unternehmen auf Kosten der Beschäftigten durchzusetzen und sie durch die Angst vor Jobverlust erpressbar zu machen.Die vielen befristeten NachwuchswissenschaftlerInnen, ErzieherInnen, VerkäuferInnen und PflegerInnen können ein Lied davon singen.

Sie wollen Arbeiten ohne Dauerstress und Angst, eine planbare Zukunft. Das muss drin sein. Die Bundesregierung und Arbeitsministerin Nahles machen beim Thema prekäre Beschäftigung auf Schönwetter. DIE LINKE macht dagegen Druck für wirkliche Perspektiven für junge Menschen statt Kettenbefristungen, für eine planbare Zukunft für alle Beschäftigten. Am 31.August werden wir eine bundesweite Unterschrifteninitiative starten und Frau Nahles vor dem Arbeitsministerium an ihre Verantwortung erinnern.

 

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Hintergrundinformationen

18. Juni 2015   betrieb&gewerkschaft

Rückblick

Mitbestimmung von Beschäftigten steht zunehmend unter Druck - Rückblick auf die Betriebsrätekonferenz (2. Juni 2015, Hannover): Ohne Mitbestimmung? Ohne mich!

Die betriebliche Mitbestimmung, ein wesentliches Instrument unserer Demokratie, gerät zunehmend unter Beschuss, denn auch hierzulande entwickeln Arbeitgeber ein systematisches Vorgehen gegen unliebsame Betriebsräte und gewerkschaftliche Interessenvertretungen. Gezielte und damit strategisch vorbereitete Angriffe von Arbeitgebern auf die Mitbestimmung der Beschäftigten finden seit Jahrzehnten Anwendung in Deutschland. Ein Phänomen, dass erst vor kurzen in den Fokus der Forschung rückte. Die ersten Ergebnisse solcher Untersuchungen sind über die Otto Brenner Stiftung im Jahr 2014 mit der Broschüre: Union-Busting in Deutschland veröffentlicht wurden. Zusätzlich brachten die Autoren der Publikation zum Jahresende das Buch, Die Fertigmacher, heraus, welches weitere und tiefergehende Details abbildet. Die Gesamtstrategien setzen sich aus einer Vielfalt an Ansätzen zusammen, die allein betrachtet nicht unbedingt in Verbindung mit Methoden zur Verhinderung von Mitbestimmungsrechten der abhängig Beschäftigten gebracht werden.

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22. Mai 2015   betrieb&gewerkschaft

Union und SPD schränken mit Tarifeinheitsgesetz Streikrecht und Freiheit ein

22.05.2015 - Solidarische Tarifeinheit zu erreichen muss allein Aufgabe der Gewerkschaften bleiben. Das Tarifeinheitsgesetz ist der falsche Weg. Das Gesetz ist überflüssig, verfassungswidrig und verursacht mehr Rechtsunsicherheit als es Klarheit schafft. Wenn die Bundesregierung wirklich etwas gegen die Zersplitterung der Tariflandschaft und die Pluralität von Tarifverträgen in Betrieben unternehmen wollte, dann müsste sie die Frage der Leiharbeit und Werkverträge ändern und den Betriebsräten mehr Rechte geben. Sie müsste sich dafür einsetzen, dass die Deutsche Post, immer noch zu Teilen in Staatsbesitz, keine Tarifflucht begeht! Das tut sie aber nicht. Statt dessen bringt sie ein Gesetz auf den Weg, dass im Falle von Tarifkonflikten das Streikrecht der kleineren Gewerkschaften einschränkt und sie damit um ihre Existenzberechtigung bringt. Das Tarifeinheitsgesetz schränkt damit einen wesentlichen Grundsatz unserer Verfassung ein: Die Koalitionsfreiheit. Das ist nicht hinnehmbar.

 

Ich bin megasauer und empört, dass dieses gewerkschaftsfeindliche #Tarifeinheitsgesetz auf Initiative der SPD möglich ist. Hier meine heutige Rede dazu (3:55 Min):

Posted by Jutta Krellmann on Freitag, 22. Mai 2015

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04. Mai 2015   betrieb&gewerkschaft

Rede zum 1. Mai 2015 vom Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger (DIE LINKE) in Salzgitter

24. April 2015   betrieb&gewerkschaft

Betriebsräte- und Personalrätekonferenz am 02. Juni 2015

Am 2. Juni 2015, um 10 Uhr führen wir eine Betriebsräte- und Personalrätekonferenz in den Ver.di Höfe, Goseriede 10,  durch.

Thema: Ohne Mitbestimmung? Ohne mich!

 

Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Otto Brenner Stiftung erstmalig eine Publikation (Union-Busting in Deutschland), die sich mit dem Thema der Gewerkschafts- und Betriebsräte-/ Personalräteverhinderung auseinandersetzt. Demnach finden seit 20 Jahren in Deutschland Strategien der Verhinderung und Behinderung kollektiver Interessensvertretung Anwendung.

Weiterlesen: Betriebsräte- und Personalrätekonferenz am 02. Juni 2015

04. April 2015   betrieb&gewerkschaft

aktuelle Materialien zur Arbeitszeitdebatte und offener Brief

Hier möchten wir Euch für Eure Arbeit noch folgende Materialien zur Verfügung stellen:

  • Präsentation des Vortrags von Stephan Krull zur Arbeitszeitdebatte
  • Offener Brief von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern an die Vorsitzenden der IG Metall „Kein Pakt mit „Arbeitgebern“ und Regierung gegen das Streikrecht!“

Arbeitszeitdebatte (PDF)
offener Brief (PDF)

20. März 2015   betrieb&gewerkschaft

Gewerkschafter wählen links

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

anbei erhaltet ihr unseren März-Newsletter 2015.

Mit solidarischen Grüßen,

Team GewerkschafterInnen wählen links

AUS AKTUELLEM ANLASS

Linke Woche der Zukunft, 23.-26. April 2015, Berlin

Die Zukunft beginnt heute: Stress in der Arbeit und ohne sie, öffentliche Armut und explodierende Profite, Alters- und Kinderarmut, marktkonforme Demokratie. Die Zukunft beginnt heute: mit Wirtschaftsdemokratie und Care Revolution, mit Commons und öffentlicher Daseinsvorsorge, Umverteilen und Demokratisierung von Parlament und Öffentlichkeit, mit Willkommenskultur und neuen Formen linker Politik. Was sind linke Alternativen und Strategien für eine wünschbare Zukunft? Zu diesen und anderen Fragen soll es auf 80 Veranstaltungen in 4 Tagen Vorträge, Diskussionen, Strategiewerkstätten, Vernetzungstreffen, Kultur und Stadtspaziergänge geben.

Weiterlesen: Gewerkschafter wählen links

 

 

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