Aktuell aus dem Rat der Stadt Salzgitter

Wahlplakat 2006 - Links wirkt!Wahlplakat 2006 - Links wirkt!Trotz konservativer Mehrheit im Rat und nahezu permanenter Haushaltnotlage konnten wir einiges erreichen, um bestehende Nachteile für nicht wenige Bürgerinnen und Bürger zu vermindern.

Eine kurze Bilanz der von uns vorgeschlagenen bzw. nur durch unsere Zustimmung durchgesetzten Entscheidungen:

Als einzige Partei haben wir schon 2006 gefordert: „Kostenlose Kita – Plätze statt Nord-Süd-Rennstrecke“.

Statt der dafür vorgesehenen 12,5 Mio Euro wurde ein zweispuriger Ausbau für 2,5 Mio beschlossen. 10 Mio Euro wurden für Kitas frei.

Wir waren erfolgreich für eine bessere Bildung


  • Die erste IGS konnte im Herbst starten, weil wir die Finanzierung über das Konjunkturpaket II gesichert haben.
  • Erhöhung der Stundenzahl für Schulsekretärinnen
  • Einige freie Stelle bei Schulhausmeistern wurden besetzt
  • der Etat der Stadtbibliothek wurde um 12 000 Euro erhöht
  • Erhöhung des Zuschusses für die Nachmittagsbetreuung
  • Unterstützung des Schulsanierungsprogrammes unter Regie des Städtischen Eigenbetriebs

Wir waren erfolgreich im Einsatz für sozial Schwache

  • Zuschüsse zum Mittagessen an Ganztagsschulen
  • Kostenlose Schülerbeförderung für bedürftige Kinder ab Klasse 11
  • Schulsachmittel für bedürftige Kinder 
  • freier Eintritt für Kinder in städtische Bäder 1x im Monat


monumentmonumentDie Beratung zum Haushalt der Stadt Salzgitter konnten wir für die Ratsgruppe Linke/Grüne erfolgreich abschließen. Insgesamt stellten wir 23 eigene Anträge und einen gemeinsamen Antrag zusammen mit der SPD für ein Gutachten zur Transportstudie Schacht Konrad.




Die Ratsfraktion der Linken lehnt den Bau einer Seepromenade am Salzgittersee ab. Im Juni 2018 haben SPD, MBS und Grüne mehrheitlich im Rat für eine Kreditermächtigung über 1,4 Millionen Euro beschlossen.

Nun soll die Seepromenade nach aktueller Kalkulation sogar 2,2 Millionen Euro kosten; Preissteigerungen in den nächsten Jahren sind absehbar. „Die Fraktion DIE LINKE hält angesichts der hohen Verschuldung der Stadt diese Seepromenade für einen unsinnigen Luxus. Wir brauchen das Geld eher für Schulen und Kindertagesstätten“, erklärt dazu der Fraktionsvorsitzende Hermann Fleischer. „Wenn der Salzgittersee attraktiver werden soll, dann müsste zunächst der Weg zwischen Piratenspielplatz und Café del Lago für weniger als 5% dieser Summe entsprechend umgestaltet werden,“ ergänzt Fleischer.

In dem Konzept des Architekten soll auch ein neuer Fahrradweg neben der Promenade für 130.000 Euro gebaut werden. „Während die SPD den Neubau des Fahrradweges in der Berliner Straße für 100.000 Euro ablehnt, möchte sie am Salzgittersee dafür 130.000 Euro zum Fenster rausschmeißen“, beklagt Fleischer diese Verschwendung von Steuergeldern.

DIE LINKE möchte eine Beachbar am See, aber dafür benötigen wir keine Seepromenade für 2,2 Millionen Euro. Die Beachbar sollte offen ausgeschrieben werden, damit kein Investor bevorzugt wird“, fordert Fleischer.

Auch aus ökologischer Sicht lehnt DIE LINKE diese Seepromenade ab. Es sollen 70 m standortgerechte Weiden weggebaggert sowie 14 weitere Bäume, davon vier landschaftsprägende, große Laubbäume, gefällt werden.

 

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