01. März 2011  

Rat der Stadt fordert Erhalt des Alstom-Standortes Salzgitter

Metaller 2009 vor dem RathausMetaller 2009 vor dem Rathaus

RESOLUTION: Standortsicherung und Erhalt bei der ALSTOM Transport Deutschland GmbH

Der Rat und der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter fordern Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den Niedersächsischen Ministerpräsidenten, Herrn David McAllister, auf, alle Kontakte zur französischen Regierung auszuschöpfen, um eine Massenentlassung bei Alstom/LHB zu verhindern und den Standort Salzgitter zu sichern. Die Bundes- und Landtagsabgeordneten unserer Region werden gleichermaßen um Ihre Unterstützung gebeten.

Die Alstom-Konzernführung überlegt derzeit, Teile des Werkes Salzgitter in das europäische Ausland zu verlagern und am Standort Salzgitter Arbeitsplätze zu streichen. Schätzungen zufolge sind 1.400 Arbeitsplätze in Gefahr.

Alstom fertigt in Salzgitter Plattformen für Regionalzüge und renoviert  Frachtwaggons. Salzgitter ist einer der großen Industriestandorte in Deutschland, an dem fünf Großbetriebe und zahlreiche mittelständische Betriebe  50.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen.

Rat und Verwaltung sehen es als ihre Verpflichtung an, um jeden Arbeitsplatz in der Stadt zu kämpfen. Deshalb löst eine drohende Massenentlassung, so wie sie in Salzgitter zurzeit bei Alstom/LHB innerhalb der Arbeitnehmerschaft befürchtet wird, nicht nur Betroffenheit, sondern auch Solidarität und Unterstützung aus. Dies wurde insbesondere bei einem Protestmarsch mit bis zu 3.000 Beschäftigten der Firma Alstom/LHB und benachbarter Unternehmen sowie von Bürgerinnen und Bürgern, Gewerkschaften, dem Oberbürgermeister und Vertreterinnen und Vertretern von Politik und Verwaltung am 09. Februar dieses Jahres deutlich.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alstom-Werkes sind immer noch zutiefst beunruhigt und stochern im Nebel, was die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze angeht. Auch die Angehörigen der zahlreichen Zuliefererbetriebe in Südostniedersachsen bangen um die Zukunft ihrer Existenzen. Die mögliche Verlagerung des Zug-Rohbaus in Billiglohnländer und Überlegungen, am Standort Salzgitter keine Auszubildenden mehr anzunehmen, wären eindeutige Zeichen, dass der Standort Salzgitter (teilweise) aufgegeben wird.

Hier wird von politischer Seite mit Nachdruck gefordert, dass das Alstom-Management das Auslastungsproblem im Werk Salzgitter beseitigt und dabei seine Verantwortung für tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Angehörigen übernimmt.

Die Alstom-Konzernführung muss klar zum Ausdruck bringen, welchen Weg sie in Salzgitter verfolgen will.

Der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter
und die Ratsfraktionen von
SPD, CDU, FUW, LAS/Grüne und FDP sowie M.B.S.



 

 

 

DIE LINKE Salzgitter

 

38226 Salzgitter, Berliner Str. 49

Tel.: 05341 - 790 56 50

Bürozeiten:
Di.  16:00 - 18:00
Do. 16:00 - 18:00

 

Rundbrief! Rundbrief
Okt. - Nov . 2017 online !

 

Krankenhaus retten

Krankenhaus-retten


 


 

Sozial beginnt vor Ort!

Das geht anders besser!

 

Vernetzt

Kreisverband
Salzgitter

Icon-Facebook

Linksjugend
['solid]

Icon-Facebook

 

Termine

 

Linke Politik mitgestalten - Jetzt!

 

Linke Links

 
 

Wer ist online?

Aktuell sind 44 Gäste und keine Mitglieder online