01. März 2011  

3. Gewerkschaftspolitischer Stammtisch der AG betrieb&gewerkschaft Salzgitter-Peine

Diskussion zur Situation der Leiharbeit in SalzgitterDiskussion zur Situation der Leiharbeit in Salzgitter

Von Manfred Kays (Landessprecher der LAG betrieb&gewerkschaft Niedersachsen)

Am 28.02.2011 fand der 3. Gewerkschaftspolitische Stammtisch der AG betrieb&gewerkschaft Salzgitter-Peine im Gewerkschaftshaus in Salzgitter-Lebenstedt statt. Das Thema war Leiharbeit in Salzgitter"! Anwesend waren 24 interessierte aus der Partei, der AG und betroffene Kollegen aus Leiharbeitsfirmen.

Nach einer Einleitung der AG durch Maik Foth gab es einen Bericht des Betriebsratsvorsitzenden von Salzgitter FLACHSTAHL Hasan Cakir, der die Situation in seinem Betrieb erst einmal beschrieben hat.

Einen zweiten geplanten Bericht durch den Betriebsratsvorsitzenden von Volkswagen Salzgitter - Andreas Blechner - gab es leider nicht, da er sich kurzfristig krank abmelden musste, und der von ihm angekündigte Ersatz leider nicht kam.

 

Die 3 anwesenden Leiharbeiter berichteten dann auch über ihre Situation, die im übrigen - je nach Leiharbeitsfirma - durchaus unterschiedlich war. Nur eins war gemeinsam: der viel zu niedrige Lohn, insbesondere im Verhältnis zu den im Betrieb regulär Beschäftigten. Es lag bei den Beispielen bei ca. 800-900 EURO/Netto, mit Zulagen dann etwa bei 1100 EURO (bei einem Mindestlohn, der bei
ca. 7,65 EURO liegt). Das sind etwa 40-60% weniger als bei den normalen Beschäftigten. Es wurde bei den Betroffenen auch klar, das der Einzelne ein starkes Rückgrat haben muss, und das in einem Bereich, der nach Aussage der Betroffenen nur zu ca. 1/3 gewerkschaftlich organisiert ist, da die Kollegen und Kolleginnen sich insbesondere von den Gewerkschaften nicht ordentlich vertreten fühlen.

 

Es gab dann den Hinweis eines anwesenden Gewerkschaftsfunktionärs bei der anschließenden Diskussion, das der Eindruck immer stärker wird, das sich "Arbeit zu Ramschware entwickelt"! In der Diskussion wurde auf die Gefahr der Entsolidarisierung durch die Leiharbeit hingewiesen und die ANGST der Betroffenen - vor Maßnahmen ihrer Unternehmen und was morgen mit Ihnen wird.
In der Diskussion stellte sich dann aus Sicht der betrieblichen Interessenvertreter heraus, das nicht nur die Leiharbeit und der Mindestlohn ein Problem ist, sondern auch Werkverträge, die noch
weniger durchschaubar sind.

Im Anschluss wurde auf die nächste Veranstaltung aufmerksam gemacht, die sich wieder um ein Betrieb in Salzgitter drehen wird und auf 2 Veranstaltungen am 11.03. in Braunschweig und am 19.3. in Hannover, wo es auch wieder um Leiharbeit und Mindestlöhne geht.

 

 

 

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