Gerhard Schrader

Gerhard Schrader

Sonntag, 08 April 2018 18:09

Salzgitter passt auf

Ansprache vom Oberbürgermeister Frank Klingebiel

Ansprache vom Wolfgang Räschke


21.03.2018 - Bundeskanzlerin Merkel redet davon, Spaltung überwinden zu wollen, aber diese erste Woche Regierung, das waren einfach nur Chaostage. Sie träumen Flugtaxi-Träume, aber in Schulen regnet es rein. Rassismus, Ausgrenzung und Menschenhass gehören nicht zu Deutschland, Horst Seehofer! Armut gehört nicht zu unserem reichen Land. Armut, das ist auch Ihr politisches Versagen.

Sonntag, 24 November 2019 13:33

Ratsinfo

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Sahra Wagenknecht: DIE LINKE hat geschlossen mit Nein gestimmt, weil wir finden, dass dieses Land endlich eine Regierung braucht, die die sozialen Probleme angeht, statt sie zu verschleppen, über Arme nicht arrogant herzieht, sondern die Armut bekämpft, und die etwas dafür tut, dass die große Mehrheit in diesem Land endlich wieder in sozialer Sicherheit und auch in Wohlstand leben kann. Frau Merkels Ergebnis, wo ja immerhin 35 Stimmen fehlen, zeigt natürlich, dass selbst die Koalitionsfraktionen offenbar ziemlich skeptisch sind, ob diese Regierung jetzt die richtige ist. Und diese Skepsis werden wir als Opposition natürlich weiter verstärken. Wir meinen: Deutschland braucht endlich eine soziale Regierung und nicht eine neue Regierung Merkel.

Dietmar Bartsch: Das heutige Ergebnis ist ja ein Endpunkt eines sehr, sehr langen Prozesses. Erst hat Angela Merkel ewig gebraucht, um eine Koalition zusammenzukriegen. Dann finden sich jetzt die Wahlverlierer. CDU, CSU und SPD haben zusammen 14 Prozent verloren. Und auch das heutige Ergebnis ist ein Ausweis dafür, dass diese Regierung instabil sein wird. Der Koalitionsvertrag gibt überhaupt keinen Anlass, dass etwa die zentralen Problem angegangen werden. Die Wurzeln für die soziale Schieflage werden nicht angegangen. Und jeder weiß: Es ist die letzte Legislatur von Angela Merkel. Und da wird nicht viel passieren. Ich erinnere mich an die letzten Jahre von Helmut Kohl. Dazu kommt: Horst Seehofer ist aus München abgeschoben worden. Es war kein guter Tag für unser Land. Wir werden die soziale Opposition hier im Bundestag sein und daran arbeiten, dass eine andere Politik in unserem Land und in Europa möglich wird.

Samstag, 10 März 2018 20:57

Internationaler Frauentag 2018

Donnerstag, 08 März 2018 08:15

DIE LINKE für mehr und für bessere Radwege

Symbolbild Radverkehr [br] Foto Bernd Deschauer / pixelio.deAuf Antrag der Fraktion DIE LINKE hat die Stadtverwaltung einen Maßnahmenkatalog zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts vorgelegt. In diesem Jahr sollen Querungshilfen in der Humboldtallee im Bereich der Einmündung Westfalenstraße und in der Feldstraße in Höhe der Einmündung Wildkamp gebaut werden. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ist für 2018 noch die Verlegung der Radfahrerfurten und Bordsteinabsenkungen im Knoten Neißestraße / Berliner Straße in Planung. Umgesetzt wurden schon 2017 die Anlage eines Schutzstreifens für Rad­fahrer in der Friedrich-Ebert-Straße in SZ-Bad sowie eine Querungshilfe in der Neißestraße westlich der Rudolf-Harbig-Straße. Geplant ist für 2019 der Bau eines Radweges an der Peiner Straße (K 10) zwischen SZ-Lebenstedt und SZ-Salder. In der weiteren Planung für 2020 ist der Bau eines Radweges an der L 636 zwischen SZ-Salder und der Nord-Süd-Straße.

DIE LINKE begrüßt, dass drei Jahre nach Beschluss des Radverkehrskonzepts endlich mit dessen Umsetzung begonnen wurde. Verärgert ist die Fraktion DIE LINKE aber darüber, dass jährlich nur 125.000,- € im Haushalt für den Radverkehr bereit gestellt werden, obwohl der Rat 2016 beschlossen hatte, dass jährlich 250.000,- € für die Verbesserung des Radverkehrsnetzes bereit gestellt werden sollen. DIE LINKE wird sich in Salzgitter weiterhin für die Förderung des Radverkehrs als Beitrag für die Gesundheit und den Umweltschutz einsetzen.

Sonntag, 04 März 2018 13:11

SPD-Mitglieder stimmen für GroKo

Zum Ausgang des SPD-Mitgliederentscheids über einen Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union erklären die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping und Bernd Riexinger:

Während eine gespaltene SPD und eine lustlose Union auf die Regierungsbank zurückkehren, krempeln wir die Ärmel hoch. Mit Horst Seehofer, Jens Spahn und Olaf Scholz bleiben Rechtsruck, Pflegenotstand und Schwarze Null Regierungsprogramm. Damit finden wir uns nicht ab. Der sozialen Kälte der Eliten setzen wir eine solidarische Alternative entgegen - für eine lebenswerte Zukunft, die von Vielen gemacht wird.

Ein Drittel der SPD-Mitglieder hat Angela Merkel satt und will endlich wieder sozialdemokratische Politik. Doch offenbar hat TiNA (There is no alternative) neben Angela Merkel nun eine weitere beste Freundin: Andrea Nahles. Jedes NEIN zur GroKo stand unter vielfachem Druck. Die Drohung von Nahles, keinen Plan B zu haben und die Angst vor Neuwahlen machen das Gros der Ja-Stimmen aus – von sozialdemokratischer Euphorie und Aufbruchstimmung keine Spur. Viele SPD-Anhänger wissen, dass die GroKo keinen Kurswechsel für soziale Gerechtigkeit bedeutet. Die SPD-Spitze appellierte wiederholt an das Verantwortungsbewusstsein der Parteimitglieder. Verantwortung heißt jedoch nicht, als Steigbügelhalterin für Angela Merkel zu dienen. Verantwortung heißt, für einen Politikwechsel zu kämpfen, der zu spürbaren Verbesserungen für die Gesellschaft führt.

Es gibt viel zu tun. Ein grundlegender Richtungswechsel gelingt nur mit einem sozialen Aufbruch der Vielen. DIE LINKE ist die soziale Opposition, im Bundestag und auf der Straße. Gemeinsam mit allen, die soziale Gerechtigkeit wollen, machen wir vom ersten Tag an Druck auf die GroKo. Den großen Leerstellen der schwarz-roten Regierung begegnen wir gemeinsam: mit Pflegekräften und Flüchtlingshilfsorganisationen, mit Mieterinitiativen und Gewerkschaftsmitgliedern, mit Klima-Aktivisten und Frauenrechtlerinnen.

Das "Weiter so" der GroKo wird den Rechtsruck nicht aufhalten, sondern ihn noch befeuern. Wir laden deshalb ein, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und den Druck zu erhöhen für Abrüstung und Klimaschutz, gegen den Pflegenotstand und für bezahlbares Wohnen. Kurzum für einen sozialen Aufbruch der vielen - auf dass wir gemeinsam mehr werden!

 

04. März 2018 Katja Kipping und Bernd Riexinger

Samstag, 03 März 2018 10:57

Zum Koalitionspapier

Wenn die, die bisher regiert haben, weiterregieren wollen, braucht es ein solches Papier eigentlich nicht. Es wird sich natürlich nichts ändern. Wider besseres Wissen ist man dennoch interessiert, schwarz auf weiß nachzulesen, für wie blöd uns unsere „Volksvertreter“ denn aktuell so halten. In dieser Hinsicht schreibt der Koalitionsvertrag die Entwicklung fort.

 

Aber mal ohne Sarkasmus:

Der Koalitionsvertrag bezweckt letztlich nur Eins – den Machterhalt, oder, um im Politikerdeutsch zu reden: Die Wahrung der inneren Stabilität durch Beibehaltung des Systems Merkel. Das hat zur Voraussetzung, dass man die Realität einfach nicht mehr zur Kenntnis nimmt, weil „nichts sein kann, was nicht sein darf“.

Da die Kanzlerin erklärt hat, Deutschland gehe es gut, sehen CDU, CSU und SPD keinen Anlass, außer etwas Kosmetik Ideen, Kreativität und vielleicht sogar Gerechtigkeitssinn an die künftige Regierungspolitik zu verschwenden. Also, wie schon Konrad Adenauer im Greisenalter sagte: „Keine Experimente.“

Die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich nimmt demokratiegefährdende Ausmaße an.

Die GroKo ignoriert das.

Kinder- und Altersarmut sind eines zivilisierten Landes unwürdig.

Die GroKo blufft, trickst, lügt oder verspricht Kommissionen.

Dass z. B. das Rentenniveau bis 2025 „nur auf 48% sinken soll“, wurde schon unter Müntefering beschlossen. Eine Grundrente, die nach 35 Beitragsjahren nur 10% über Hartz IV liegt, ist eine Verhöhnung der Menschen. 25 Euro mehr Kindergeld bis 2021 gleichen nicht einmal die Inflation aus und Hartz IV – Eltern gehen eh leer aus.

Ein letztes Beispiel zur Symbolpolitik: 8 000 neue Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen in den nächsten 4 Jahren werden als Erfolg gefeiert – allein Niedersachsen braucht in den nächsten 2 Jahren 16 000.

Welchen Geist dieser Vertrag atmet, wird in einem Punkt überdeutlich:

Die zynische Kopplung von Entwicklungshilfe an Aufrüstung. Zitat: „Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit, zivile Krisenprävention, humanitäre Hilfe, Verteidigung und Bundeswehr – zusätzliche Mittel für diese Bereiche sollen im Verhältnis 1:1 prioritär erhöht werden“.

Herr, lass Hirn regnen!

Geben wir die Hoffnung nicht auf, dass die SPD – Basis dieses Machwerk ablehnt.

Statement unseres Fraktionsvorsitzenden Hermann Fleischer auf der Einwohnerversammlung zur "Beseitigung des städtebaulichen Missstandes" in SZ-Watenstedt am 20.02.2018

Victor PerliDie 10. Klasse der Emil-Langen-Realschule Salzgitter hat am Mittwoch den Deutschen Bundestag in Berlin besucht. Die 25 Schüler und zwei Lehrkräfte folgten einer Einladung des LINKEN-Bundestagsabgeordneten Victor Perli (Salzgitter/Wolfenbüttel).

Zum Programm gehörten ein Informationsvortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals, eine Besichtigung des Reichstagsgebäudes und der Kuppel sowie ein ausführliches Gespräch mit dem Abgeordneten.

Perli lobte die starke Beteiligung und das große politische Interesse der Schulklasse. „Die Schüler stellten mir zahlreiche Fragen, unter anderem zu den Aufgaben eines Abgeordneten, zum persönlichen Werdegang und zu sozialen Problemen wie der schlechten Bezahlung von Erzieher- und Pflegerinnen. Das war ein richtig guter Austausch“, freute sich der Abgeordnete.