Region Salzgitter

18. März 2011   Region Salzgitter

Niedersächsischer Landtag zeigt Flagge

Ursula Weisser-Roelle, MdLUrsula Weisser-Roelle, MdLDer Landtag hat am 17. 3. 2011 einstimmig einen Entschließungsantrag der Fraktion DIE LINKE zur drohenden Massenentlassung bei der Firma Alstom und der damit verbundenen Gefährdung des Bahnindustrie - Standortes Salzgitter verabschiedet. Dazu erklärt die wirtschafts - und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ursula Weisser - Roelle:

"Mit dieser Resolution sendet der Landtag ein wichtiges Signal in Richtung der Alstom - Konzernleitung. Damit wird signalisiert, dass die Politik solidarisch an der Seite der Beschäftigten steht. Und sie macht deutlich, dass sich die Menschen und die Politik in Niedersachsen gegen einen Arbeitsplatzabbau wehren. In unserem von allen Fraktionen getragenen Antrag fordern wir Niedersachsens Ministerpräsidenten David Mc Allister auf, in Abstimmung mit Bundeskanzlerin Merkel in Verhandlungen mit der Konzernleitung von Alstom in Paris und der französischen Regierung zu treten. Ziel soll es sein, die Beschäftigung und die Ausbildung in diesem Großbetrieb in vollem Umfang zu sichern."

01. März 2011   Region Salzgitter

3. Gewerkschaftspolitischer Stammtisch der AG betrieb&gewerkschaft Salzgitter-Peine

Diskussion zur Situation der Leiharbeit in SalzgitterDiskussion zur Situation der Leiharbeit in Salzgitter

Von Manfred Kays (Landessprecher der LAG betrieb&gewerkschaft Niedersachsen)

Am 28.02.2011 fand der 3. Gewerkschaftspolitische Stammtisch der AG betrieb&gewerkschaft Salzgitter-Peine im Gewerkschaftshaus in Salzgitter-Lebenstedt statt. Das Thema war Leiharbeit in Salzgitter"! Anwesend waren 24 interessierte aus der Partei, der AG und betroffene Kollegen aus Leiharbeitsfirmen.

Nach einer Einleitung der AG durch Maik Foth gab es einen Bericht des Betriebsratsvorsitzenden von Salzgitter FLACHSTAHL Hasan Cakir, der die Situation in seinem Betrieb erst einmal beschrieben hat.

Einen zweiten geplanten Bericht durch den Betriebsratsvorsitzenden von Volkswagen Salzgitter - Andreas Blechner - gab es leider nicht, da er sich kurzfristig krank abmelden musste, und der von ihm angekündigte Ersatz leider nicht kam.

 

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01. März 2011   Region Salzgitter

Rat der Stadt fordert Erhalt des Alstom-Standortes Salzgitter

Metaller 2009 vor dem RathausMetaller 2009 vor dem Rathaus

RESOLUTION: Standortsicherung und Erhalt bei der ALSTOM Transport Deutschland GmbH

Der Rat und der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter fordern Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den Niedersächsischen Ministerpräsidenten, Herrn David McAllister, auf, alle Kontakte zur französischen Regierung auszuschöpfen, um eine Massenentlassung bei Alstom/LHB zu verhindern und den Standort Salzgitter zu sichern. Die Bundes- und Landtagsabgeordneten unserer Region werden gleichermaßen um Ihre Unterstützung gebeten.

Die Alstom-Konzernführung überlegt derzeit, Teile des Werkes Salzgitter in das europäische Ausland zu verlagern und am Standort Salzgitter Arbeitsplätze zu streichen. Schätzungen zufolge sind 1.400 Arbeitsplätze in Gefahr.

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09. Februar 2011   Region Salzgitter

8.2. 2011: Salzgitter wehrt sich

Protest gegen das Alstom-ManagementProtest gegen das Alstom-ManagementMit einer beeindruckenden Demonstration am Monument zeigten Beschäftigte von Alstom, aber auch unterstützende Delegationen aus den anderen Salzgitteraner Betrieben, dass sie nicht geneigt sind, sich kampflos den Plänen des Konzerns zu ergeben, der am Standort SZ 1.400 Arbeitsplätze abbauen will.

IG- Metall Bezirksleiter Hartmut Meine, OB Klingebiel, Ursula Weisser-Roelle von der Linksfraktion des Landtags -sie alle sagten den Demonstranten ihre solidarische Unterstützung zu. Und: Was Salzgitter schon immer auszeichnete - im absehbar bevorstehenden Arbeitskampf können die Kolleginnen und Kollegen von Alstom auf massive Unterstützung der Gewerkschafter aus den Betrieben der Stadt zählen.


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03. September 2010   Region Salzgitter

Zum Bericht des Arbeitgeberverbandes NiedersachsenMetall über die Ausbildungsplatzsituation in Niedersachsen erklärte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag, Ursula Weisser-Roelle:

Ursula Weisser-Roelle; MdLUrsula Weisser-Roelle; MdL„Es freut mich, wenn die Unternehmen mehr Ausbildungsplätze anbieten. Doch die Statistik des Arbeitsgeberverbandes NiedersachsenMetall, wonach 250 Metallunternehmen 940 Plätze vorhalten, hat fast keine Aussagekraft für die landesweite Situation. Die Agentur für Arbeit hat für den Fertigungsbereich landesweit etwa 17.000 Ausbildungsstellen erfasst - bei mehr als 22.000 Bewerbern. Wir haben also nach wie vor einen Lehrstellenmangel in diesem Sektor. Insgesamt suchen immer noch etwa 20.000 Jugendliche in Niedersachsen einen Ausbildungsplatz. Wenn die Wirtschaft ihrer Verpflichtung zur Ausbildung nicht ausreichend nachkommt, muss die Politik handeln. Wir fordern eine Umlagefinanzierung: Unternehmen, die nicht ausbilden, sollen zahlen. Und wer ausbildet, der profitiert.“

09. Juli 2010   Region Salzgitter

DIE LINKE: Immer mehr Niedersachsen sind Leiharbeiter – Arbeitnehmer werden wie Tagelöhner behandelt

Ursula Weisser-Roelle, MdLUrsula Weisser-Roelle, MdLDIE LINKE im Landtag hat den hohen Anteil an Leiharbeit in Niedersachsen kritisiert. Nach jüngsten Zahlen der IG-Metall sind derzeit mehr als 71.000 Menschen in Niedersachsen Leiharbeiter, fast drei Prozent aller Arbeitnehmer. „Immer mehr Menschen in Niedersachsen arbeiten zu schlechten Bedingungen. Leiharbeiter werden behandelt wie Tagelöhner: Sie erhalten meist ein geringes Gehalt und sind schnell kündbar“, erklärte Ursula Weisser-Roelle, die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion. Im Jahr 2004 lag der Anteil der Leiharbeit noch bei 1,4 Prozent. „Damit hat er sich in nur sechs Jahren verdoppelt. Und es ist kein Ende in Sicht“, so Weisser-Roelle. Niedersachsen liege gut 0,3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, ausgerechnet in ärmeren Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein sei der Anteil mit 1,7 bzw. 1,9 Prozent deutlich niedriger.

Besonders problematisch sei die deutlich geringere Entlohnung der Leiharbeit. Viele Leiharbeitnehmer könnten trotz Vollzeitarbeit nicht oder nur schlecht von dem verdienten Geld leben. „Jeder achte ist ein sogenannter Aufstocker. Das heißt, dass er trotz Arbeit ergänzend Hartz-IV beantragen muss, damit er sich auch nur den Grundstandard zum Leben hat“, sagte Weisser-Roelle. Falsch sei außerdem die Behauptung, Leiharbeit ebne den Weg in ein sicheres Beschäftigungsverhältnis. „Der viel beschworene Klebeeffekt ist ein Ammenmärchen. Mehr als die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse halten weniger als drei Monate. Übernahmen durch die Arbeitgeber sind die absolute Ausnahme“, betonte Weisser-Roelle.

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17. Juni 2010   Region Salzgitter

Union und FDP sparen den Sozialstaat kaputt - Alle müssen sich jetzt wehren!

So nicht, Mutti!So nicht, Mutti!Wie in Griechenland sollen jetzt auch in Deutschland Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitslose, Alleinerziehende, Familien und Rentner für die Finanzkrise zahlen: Leistungen für Arbeitslose werden gekürzt, Hartz IV-Beziehenden wird das Elterngeld und der
Zuschuss zur Rentenversicherung gestrichen, der Heizkostenzuschuss entfällt. 15000 Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst werden vernichtet, außerdem drohen Gehaltskürzungen.

Sparprogramm ist ein Reichtumspflegeprogramm
Die Rettung der Banken hat die deutschen Staatsschulden bis Ende 2009 um 99 Milliarden Euro erhöht. Auch das 750 Milliarden schwere Euro-Rettungspaket nützt vor allem Finanzinstituten. Union und FDP weigern sich, Krisenverursacher und -gewinnler an den Kosten zu beteiligen. Das wäre möglich – mit einer gerechten Erbschaftsteuer, einem höheren Spitzensatz der Einkommensteuer, der Wiedererhebung der Vermögensteuer sowie der Finanztransaktionssteuer.

Millionäre, Spekulanten und Banken zur Kasse!
DIE LINKE ist die einzige Partei mit einem gerechten Sanierungskonzept: 1) Steuererhöhung für die Krisenverursacher und -gewinnler, 2) Nutzung der Mehreinnahmen für ein kommunales Wachstumsprogramm und 3) Schuldenabbau. Die Steuergerechtigkeit muss wieder hergestellt werden. Wir schlagen ein Bündnis der gesamten Opposition mit Gewerkschaften und Sozialverbänden zur Abwehr dieses Sozialabbaus vor.

 

 

 

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