13. September 2026

Wähl Links!

Am 13. September ist Kommunalwahl in Salzgitter. Hier findest du alle Informationen der Linken Salzgitter dazu.

Unsere Kandidat:innen

In Listenreihenfolge, nach Wahl sortierbar.

Ratswahlbereich A

Christos Paralis

Platz 1

Christos Paralis

Wofür ich hier antrete

Ich trete an, damit ich mich im Rat der Stadt für ein Salzgitter einsetzen kann, dass bei jeder Entscheidung zuerst die Menschen im Vordergrund hat. Für ein Salzgitter, in dem die Entscheidungen danach bemessen werden, wie es den Einkommensschwächsten geht, und in dem jeder Einwohner das Gefühl hat: Hier wohne ich und hier könnte ich mir vorstellen, meine Lebenszeit bis zu meinem Lebensabend zu verbringen. Dazu gehört es natürlich auch, die kommunalen Finanzen so zu entwickeln, dass die sehr starken Schultern in der Kommune (damit ist nicht Malermeister X oder Dachdecker Y gemeint) ihren Beitrag dazu leisten und die Altschulden der Kommune von Bund und Land übernommen werden, sowie ein attraktives Umfeld für neue Gewerbe (stärkere kommunale Starthilfe, Unterstützung bei der Suche geeigneter Gewerbeflächen) entsteht.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Man entscheidet sich als regulärer Autofahrer dazu, mal mit der Bahn nach Braunschweig zu fahren (dafür um die 10€ zu bezahlen). Dann kommt man gegen 22 Uhr in Salzgitter-Lebenstedt zurück an und findet keine passende Möglichkeit, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb Lebenstedts nach Hause zu gelangen… Klimaschutz und verlässliche Mobilität gehen anders.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Der Wohnungsmarkt ist in einem regional eher „günstigen“ Niveau preislich. Trotz dessen wohnt nicht gut, wer preiswert wohnt. Das spiegelt sich insbesondere bei dem aktuell bestehenden Zustand vieler Wohnungen um oder unterhalb des Mietspiegels wider. Veraltete Treppenhäuser, Eingangstüren tief aus dem letzten Jahrtausend und nach einer Bushaltestelle mit passenden Verbindungen zur Innenstadt in der Nähe sucht man in solchen Wohngegenden meist vergeblich. Wie schon unter Punkt 1 erwähnt, ein gerechtes Salzgitter ist für mich ein Salzgitter, das für alle funktioniert. Auch für die, die nicht auf den Luxus eines eigenen KFZs bauen können oder eine private Krankenversicherung besitzen oder es sich im Sommer leisten können, mehrere Wochen ans Meer oder in kühlere Gegenden in den Urlaub zu fahren.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich bin Christos Paralis, 27 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Salzgitter-Lebenstedt und ein Kind dieser Stadt. Meine gesamte schulische Laufbahn habe ich in Salzgitter absolviert und seit dem 16. Lebensjahr bin ich mit dem Beginn meiner Ausbildung bei der Volkswagen AG am Standort in Salzgitter-Beddingen beschäftigt. Von kleinauf verbringe ich den Großteil meiner (Frei-)Zeit hier in der Stadt und habe die Menschen und die Orte dieser Stadt von Anfang an sehr zu schätzen gewusst. Außerhalb von Arbeit und Politik interessiere ich mich für Sport (Fitnessstudio und Fußball), sowie für Europa und Europapolitik (da ist sie wieder die Politik :) ).

Warum ich mir das überhaupt antue

Salzgitter ist wie gesagt der Ort, wo ich groß geworden bin und weiterhin gut und gerne lebe. Nichtsdestotrotz merkt man leider, dass die Entscheidungen im Rat der Stadt leider von Menschen getroffen werden, die den Großteil der Folgen der Entscheidungen nicht mehr zu spüren bekommen (auf Grund ihres biologischen Alters) und/oder die die meisten Entscheidungen nicht so sehr berühren, da sie abgekapselt von ÖPNV, öffentlicher Nahversorgung, öffentlichem Gesundheitssystem, öffentlichem Bildungswesen in ihrer eigenen gesellschaftlichen Schicht leben. Sie sind aber nur eine kleine Minderheit in Salzgitter. Für die meisten Menschen in der Stadt sieht der Alltag anders aus und dafür möchte ich mich stark machen.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Ich engagiere mich im Betrieb neben meiner Tätigkeit als Sachbearbeiter in der neuen Batteriezellfabrik im Vertrauenskörper der IG Metall als Sprecher der Migranten. Nach der Arbeit geht es dann ehrenamtlich in der IG Metall Salzgitter-Peine im Migrationsausschuss, sowie auf bezirklicher Ebene als Jugendbildungsreferent der IG Metall-Jugend weiter. Zudem bin ich ebenfalls Mitglied im Kreisvorstand der Linken in Salzgitter und Mitglied im Vorstand der griechischen Gemeinde Braunschweig und Umgebung e.V. Eine weitere Mitgliedschaft, die mir ebenfalls sehr wichtig ist, ist der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., der sich tagtäglich und sehr konsequent gegen das Vergessen des dunkelsten Kapitels dieser Stadt befasst.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Meine Lieblingsorte in Salzgitter sind die unzähligen Feldwege und Felder. Natürlich auch Lebenstedt, aber das sieht man von den Feldwegen aus in der Gänze am besten :)

Christos Paralis

Christos Paralis

Felix Tiesler

Platz 2

Felix Tiesler

Felix Tiesler

Patrick Gangolf

Platz 3

Patrick Gangolf

Patrick Gangolf

Kamil Gömleksiz

Platz 4

Ratswahlbereich B

Vedat Altun

Platz 1

Vedat Altun

Wofür ich hier antrete

In den letzten 30 Jahren habe ich gemeinsam mit den verschiedensten Gremien die Interessen von Beschäftigten vertreten. Diese Erfahrung würde ich gern in der Kommunalpolitik fortsetzen, mit der klaren Haltung, dass Politik und Politiker dem Bürger dienen.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Neben vielen abgehobenen Politikerstatements fehlt eine klare Orientierung zu vielen Themen des Alltags der Menschen. Hier sehe ich die Linke als die Partei mit konkreten Ideen und Lösungen für die Herausforderungen vieler Menschen.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Salzgitter ist eine lebenswerte, bunte Stadt, die ein besseres Image verdient, als viele, die es nicht kennen, verbreiten. Dafür möchte ich gemeinsam mit anderen demokratischen Politikern zu konkreten Verbesserungen beitragen.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich bin ein sehr offener und kommunikativer Mensch, spreche Themen direkt an, und damit dürfen meine Mitmenschen umgehen. Außerdem bin ich gern sportlich unterwegs, zum Beispiel um den Salzgittersee laufen und anschließend in unserem neu umgebauten Stadtbad in Lebenstedt.

Warum ich mir das überhaupt antue

Ich wurde angesprochen, ob ich Interesse hätte, für den Rat der Stadt zu kandidieren. Im Vorfeld habe ich mehrfach geäußert, dass ich mich mit dem Gedanken der AfD-Akteure in unserer Stadt niemals anfreunden kann und werde. Um eine blau-braune Mehrheit im Rat der Stadt Salzgitter zu verhindern, reicht reden allein nicht aus – also gebt demokratischen Parteien eure Stimme. Unterstützt die Linke und mich zum Einzug in den Rat der Stadt Salzgitter.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Ab 1997 war ich fünf Jahre Jugendvertreter und anschließend seit 2002 Betriebsrat. Mit dem Schwerpunkt Qualifizierung bin ich im Gesamtbetriebsrat bei der Firma Robert Bosch aktiv. Außerdem leite ich im Kollektiv den Migrationsausschuss der IG Metall Salzgitter-Peine und bin im Bundesmigrationsausschuss engagiert.

Vedat Altun

Vedat Altun

Mustafa Ufuk Daydas

Platz 2

Mustafa Ufuk Daydas

Mustafa Ufuk Daydas

Andre Nofz

Platz 3

Andre Nofz

Wofür ich hier antrete

Wir leben in einem Zeitalter globaler Krisen, und diese haben die unangenehme Eigenschaft, auch globale Lösungen zu benötigen. Die Profitmaximierung frisst unsere Lebensgrundlage auf. Doch die Politik wird nicht von sich aus gegen milliardenschwere Unternehmen und Kapitalisten vorgehen, um soziale Gerechtigkeit herzustellen. Dafür braucht es Druck von unten, aus jedem Dorf, aus jeder Stadt und auch aus dem Rat der Stadt Salzgitter.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Der ÖPNV ist unzuverlässig und überteuert. Wenn ich für eine Tagesfahrt nach Braunschweig schon über 10€ für Hin- und Rückweg ausgeben muss, ist der Zug keine gute Konkurrenz zum Individualverkehr. Was wir brauchen, sind bezahlbare Einzel-, Tages- und Monatstickets, am besten wäre es jedoch, den ÖPNV für alle kostenlos anzubieten. Doch all das bedingt auch, dass der ÖPNV in Region und Republik ordentlich finanziert wird.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

In einem perfekten Salzgitter wäre der ÖPNV kostenlos, die Schulen top modern saniert, und niemand müsste sich Sorgen um steigende Kosten und marode Wohngebäude machen.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Neben der Politik bin ich von diversen Aspekten der Kunst und Kultur angezogen, habe aber auch nerdige Hobbies wie D&D und Magic the Gathering.

Warum ich mir das überhaupt antue

Gegen den Sozialabbau und die Menschenfeindlichkeit braucht es Widerstand aus allen Bereichen der Gesellschaft. Gemeinsam sind wir mächtiger als alle Milliardäre und Politiker zusammen. Diese Gemeinsamkeit herzustellen und Ungerechtigkeiten zu überwinden betrachte ich als die großen Aufgaben unserer Zeit.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Ich bin noch in der Linksjugend [‘solid] aktiv, wo wir uns über die politische Perspektive der jungen Generation austauschen und uns mit politischer Theorie vertraut machen.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Die Wälder, Hügel und die zahlreichen Dörfer, in deren Gassen man immer wieder Neues entdecken kann.

Ratswahlbereich C

Florian Kraftschuk

Platz 1

Florian Kraftschuk

Wofür ich hier antrete

Für eine lebenswertere & bezahlbare Stadt. Egal ob wohnen, ÖPNV oder Medizin. Modernisierte und mehr Sportplätze, bessere Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Derselbe Bürgermeister seit 15 Jahren.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Familienfreundlichere Politik, weg vom Auto. Mehr Fahrradstrecken, Vorfahrt für den ÖPNV.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

37 Jahre alt, männlich, seit 14 Jahren wohnhaft in der Berliner Straße, Bauleiter im Tiefbau, mit klarer Meinung!

Warum ich mir das überhaupt antue

Weil große Veränderungen im Kleinen beginnen, und wo kann man besser beginnen als vor seiner eigenen Haustür (außer man muss Bundeskanzler werden).

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Der Salzgittersee zwischen Piratenspielplatz und den Volleyballfeldern.

Florian Kraftschuk

Florian Kraftschuk

Marianna Kapotou

Platz 2

Marianna Kapotou

Marianna Kapotou
Ratswahlbereich D

Cem Ince

Platz 1

Cem Ince

Wofür ich hier antrete

Für eine bessere Versorgung in Salzgitter, was Gesundheit, Bildung und Lebensqualität angeht.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Ein konkreter Missstand ist die Mobilität in Salzgitter. Lediglich die Zentren sind gut angebunden, viele Menschen haben keinerlei Möglichkeiten, zu den nächsten Einkaufsläden bzw. Ärzten zu fahren.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Ein gerechtes Salzgitter würde bedeuten, dass die Schulgebäude intakt sind, dass allen Menschen die gleichen Bedingungen zufallen, und dass es eine gute Gesundheitsversorgung sowie eine gute Anbindung von Dörfern in die Städte und umgekehrt gibt.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich bin Cem Ince, geboren und aufgewachsen in Salzgitter. Meine Berufsausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik durfte ich bei Volkswagen Salzgitter absolvieren. Mein jahrelanges Engagement in der IG Metall und in der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei Volkswagen sowie euer Vertrauen hat mich in den Bundestag geführt. Dort betreue ich die betrieblichen Themen sowie die Transformation der Industrie.

Warum ich mir das überhaupt antue

Ich möchte mich nicht nur bundesweit, sondern auch kommunal für die Menschen einsetzen. Kommunale Arbeit trifft unmittelbar unsere Lebensumstände und unseren Alltag.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

IG Metall, Deutscher Bundestag.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Salzgittersee.

Cem Ince

Cem Ince

Nicole Lindau

Platz 2

Nicole Lindau

Wofür ich hier antrete

Meine politische Haltung ist im Kern soziale Gleichberechtigung. Dass Politik verständlich für jedermann ist. Schwerpunkte Kinder/Jugend und Behinderte sowie Pflege – alles Themen, die meinem Alltag entsprechen.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

In Salzgitter werden Menschen mit Behinderung oftmals ausgebremst – im schlimmsten Fall von nicht vorhandener Barrierefreiheit in Räumen und Gebäuden, an der Teilhabe am öffentlichen Leben ausgegrenzt. Angefangen damit, dass Behördenbesuche durch zu enge Fahrstühle oder Türrahmen für Rollstuhlfahrer und Rollatoren nicht benutzbar sind. Straßen sind nicht oder nur schwer zu überqueren, weil abgesenkte Bordsteine fehlen oder falsch angebracht sind. Auch Gehwege oder Fußgängerzonen sind mit Stolperfallen überzogen, die gerade körperlich beeinträchtigte Personen behindern. An manchen Orten erschweren Stufen das Vorankommen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator – wo eine Rampe allen das Leben erleichtern würde.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Meine Vorstellung eines gerechteren Salzgitter beinhaltet, dass mehr Räume zur Begegnung geschaffen werden, die von jedermann aufgesucht und benutzt werden können, unabhängig des Alters, der Nationalität, des Einkommens. Vor allem fehlen für Kinder und Jugendliche sichere und sinnvolle Begegnungsstätten und Angebote, wo sie ein sicheres und stabiles Umfeld vorfinden, um sich zu entwickeln und auszuprobieren.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Laut meinem Patenkind eine coole Tante, außerdem Katzenmama. Habe eine Ausbildung als Kinderpflegerin. Zu meinen Stärken zählt das Zuhören sowie ein Wissensdurst, auch das Offensein für Neues. Schubladendenken ist nicht meins. Probleme möchte ich am liebsten sofort lösen, Missstände benenne ich geradeheraus. Bin niemand, der wegschaut oder leise ist, wenn mir eine Ungerechtigkeit auffällt – kann aber auch zuhören oder hinsehen, wenn es erforderlich ist.

Warum ich mir das überhaupt antue

Meine Motivation zu kandidieren ist das Gemeinwohl, den Menschen die Politik näherzubringen. Denn nur wer über Verständnis und Wissen verfügt, kann ohne Angst über seine Zukunft mitentscheiden.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Momentan engagiere ich mich nirgends anderswo fest. Aufgrund des Rollstuhls ist ein Ehrenamt nicht so leicht zu finden. Früher habe ich ehrenamtlich einmal die Woche mit einer Gruppe Senioren gebastelt hier im Stadtteilzentrum, auch bei Kinderveranstaltungen im Bereich Aufsicht und Organisation mitgeholfen.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Der Greifpark oder der Wald – dort kann man wunderbar spazieren fahren.

Nicole Lindau

Nicole Lindau

Lorenz Bechstedt

Platz 3

Lorenz Bechstedt

Lorenz Bechstedt

Karin Klose

Platz 4

Ratswahlbereich E

Henrik Torbecke

Platz 1

Henrik Torbecke

Wofür ich hier antrete

Als Linker trete ich zu dieser Wahl an, um die Armut in dieser Stadt zu bekämpfen. Armut ist in einem so reichen Land wie Deutschland ein Skandal. In der Bundesrepublik lebt jedes fünfte Kind in Armut, in Salzgitter ist es sogar jedes vierte! Für die Regierung bedeutet Armutsbekämpfung offensichtlich, die Armen zu bekämpfen und weiter den Sozialstaat kaputt zu kürzen. Die Partei Die Linke und ich wollen das ändern und für soziale Gerechtigkeit, insbesondere in Salzgitter, sorgen.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Ich bin verdammt dazu, abhängig Beschäftigter im Kapitalismus zu sein. Diese tägliche Unsicherheit treibt mich um. Wie viele andere in Salzgitter arbeite ich in der Industrie und weiß nicht, wie sicher mein Arbeitsplatz in ein paar Jahren noch sein wird. Geht die Deindustrialisierung hier weiter voran, so wird auch das massive Auswirkungen auf die Stadt haben. Ich kenne viele Kolleg*innen, die aufgrund dieser Verunsicherung ihre Antworten rechts der Mitte suchen; ich sehe das aber anders: Wir brauchen nicht noch mehr Gängelungen bei den Beziehern von Transfereinkommen, sondern einen Staat, der eine aktive Industriepolitik, jenseits der Waffenproduktion, verfolgt, und in die Zukunft investiert, damit neue Arbeitsplätze entstehen.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Zunächst muss sich der Schuldenstand der Stadt ändern. Hierfür muss der Bund endlich den Kommunen die Altschulden erlassen, damit diese überhaupt wieder handlungsfähig sind. Mit genügend Zaster ausgestattet, investiert die Stadt Salzgitter das Geld in die Sanierung von Wohnungen, in die Rekommunalisierung des Krankenhauses in Lebenstedt, in die Modernisierung von Schulen und Kitas und in einen funktionierenden ÖPNV. Bis das nicht geschehen ist, müssen wir tricksen und hier und da Bund und Land die Groschen abluchsen.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich bin Henrik, abseits von Politik und Arbeit beschäftigt mich außerdem mein Studium der Elektrotechnik. In meiner übrigen Freizeit suche ich den körperlichen Ausgleich, mache Sport und gehe schwimmen, was paradox ist, wenn man bedenkt, dass ich Strandurlaub hasse. Viel Zeit verbringe ich mit Freunden auf Konzerten, mit meiner Partnerin und unserer Hündin Ivi.

Warum ich mir das überhaupt antue

Ich tue mir das Ganze hier an, weil es viele (rechte) Idioten in der Kommunalpolitik gibt, denen man nicht das Feld überlassen darf.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Ich engagiere mich gewerkschaftlich auf meiner Arbeitsstelle im Vertrauenskörper der IG Metall und bin in meiner Freizeit in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit als Referent aktiv. Außerdem findet man mich auf Kundgebungen für Frieden und gegen Nazis.

Henrik Torbecke

Henrik Torbecke

Gaye Yalçınkaya

Platz 2

Patrick Brun

Platz 3

Patrick Brun

Wofür ich hier antrete

Ich trete für sozialistische Politik an, für eine solidarische Gemeinschaft, in der wir füreinander einstehen.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Die neoliberale Politik der etablierten Parteien gehört klar benannt und bekämpft. Genauso wie die zunehmende Normalisierung rechter Positionen, auch bei Parteien, die sich als „Alternative“ inszenieren und doch nur das Establishment in anderem Stil sind.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Ein gerechtes Salzgitter hat einen kostenlosen Personennahverkehr und mehr Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene. Auch Räume, um einfach mal zusammenzukommen und Party zu machen.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich bin kraft- und kampfsportaffin, hab einen Hund, mit dem ich gerne draußen unterwegs bin, und bin, so schätzen mich zumindest andere ein, ein hilfsbereiter Mensch.

Warum ich mir das überhaupt antue

Ganz ehrlich: um meine Partei zu unterstützen und in der Hoffnung, genug stabile Genoss:innen mit in den Rat zu bringen.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Beruflich arbeite ich in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Die Arbeit mit Menschen macht mir besonders viel Freude, weil man direkt sieht, was man bewirkt. Daneben bin ich in verschiedenen sozialen Projekten engagiert und antifaschistisch aktiv.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Der Salzgittersee. Er zeigt für mich, wie gutes Zusammenleben aussehen kann – zwischen Natur und städtischem Strandbad ist dort alles vertreten.

Sarah Springer

Platz 4

Sarah Springer

Wofür ich hier antrete

Ich trete an für ein Miteinander statt Gegeneinander, für mehr Transparenz und echte Beteiligung in der Politik, für den Schutz von Menschen, Tieren und Klima und unserer Demokratie. Ich stehe jeden Morgen auf für eine lebenswerte, antifaschistische Zukunft auch für die Generation(en) nach uns.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Mich nervt, wenn Menschen abgehängt und übersehen werden. Ob wegen zu teurem Wohnraum, fehlender Busverbindungen, Mangel an Integrations- und Sprachlern-Angeboten, zu wenigen Treffpunkten für Kinder und Jugendliche oder ungleichen Chancen auf (Schul-)Bildung.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Ein gerechtes Salzgitter ist eine Stadt, in der alle gut und bezahlbar wohnen können. Wo es lebendige Quartiere mit Grünflächen, ausreichend Angebote zur Nahversorgung, ärztliche Versorgung und kulturelle Angebote sowie Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien gibt. Wo Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammen sind. Und wo Politik transparent und beteiligend ist.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich bin Sarah, 45 Jahre alt. In Salzgitter-Bad geboren und aufgewachsen, verheiratet, zwei Kinder. Meine freie Zeit verbringe ich gern unterwegs in der Natur – mit dem Rad, beim Schwimmen oder im Wald des Salzgitter-Höhenzugs. Ansonsten lese ich viel und zähle Musik sowie Konzertbesuche zu meinen Hobbys.

Warum ich mir das überhaupt antue

Ich kandidiere, weil ich mir später nicht vorwerfen möchte, nichts versucht zu haben. Ich möchte Salzgitter mitgestalten: für Demokratie, gegen Faschismus, für Klimaschutz und gegen die Vereinzelung in unserer Gesellschaft.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Innerhalb des Beruflichen engagiere ich mich in einigen Arbeitsgruppen zum Thema Gewaltschutz und für mehr Selbstbestimmung in besonderen Wohnformen. In der Vergangenheit war ich in einer Sprachlernklasse unterstützend tätig und setze mich allgemein für Tierrechte ein.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Schwimmbecken und die Natur, konkret zum Beispiel das Warnetal, der Schäferstuhl und der bereits erwähnte Salzgitter-Höhenzug. Ich mag aber auch Orte der Begegnung wie das Café Kolibri, den HERTA-Treff und die Initiative „Bock auf Rock“ (Salzgitter-Bad).

Ratswahlbereich F

Cemal Ince

Platz 1

Cemal Ince

Wofür ich hier antrete

Für eine gute Gesundheitsversorgung in Salzgitter. Für eine Multikulti-Stadt, wo die Menschen gemeinsam miteinander gut leben. Gegen die Entwicklung von Rechtspopulismus.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Die Spaltung der Gesellschaft und das Ablenken von den wahren Problemen durch Politik in diesem Land (z. B. die Vermögensverteilung, Politik nur für Reiche usw.). Beschäftigte in den Betrieben, die für Missmanagement die Folgen tragen müssen.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Respekt ist keine Einbahnstraße, Respekt muss von allen Seiten kommen. Die Menschen müssen aufeinander zugehen und gemeinsam reden, nur so funktioniert wahre Integration.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich lebe seit über 54 Jahren in Salzgitter, bin verheiratet und habe 3 Kinder. Mache in meiner Freizeit sehr gerne Sport, bin ehrenamtlich in der IGM aktiv.

Warum ich mir das überhaupt antue

Nach vielen Jahren in der Interessenvertretung im Betrieb möchte ich nun im Rat der Stadt die Interessen der Einwohner von Salzgitter vertreten. Ich denke, immer nur zu meckern bringt nichts, deshalb möchte ich auch Verantwortung übernehmen, um mitzugestalten.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Interessenvertretung bei Volkswagen in Salzgitter, ehrenamtlicher Referent der IGM Geschäftsstelle SZ-PE.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Der Salzgittersee.

Cemal Ince

Cemal Ince

Margherita Errico

Platz 2

Margherita Errico

Wofür ich hier antrete

Für gute Bildung, starke Familien und gleiche Chancen für alle.

Was mich jeden Tag nervt – und sich ändern muss

Dass bei Kindern, Bildung und sozialer Gerechtigkeit oft am falschen Ende gespart wird.

So sieht ein gerechtes Salzgitter für mich aus

Bezahlbar, familienfreundlich und mit guten Zukunftschancen für alle.

Wer ich bin – außerhalb von Arbeit und Politik

Ich bin 23 Jahre alt, interessiere mich für Geschichte und verbringe gerne Zeit mit Familie und Freunden.

Warum ich mir das überhaupt antue

Weil ich etwas bewegen und jungen Menschen eine Stimme geben möchte.

Wo engagiere ich mich außerdem noch?

Aktuell engagiere ich mich in keinem Verein oder Ehrenamt.

Mein Lieblingsort in Salzgitter

Greifpark.

Margherita Errico

Margherita Errico

Heiko Vogtland

Platz 3

Julian Tuski

Platz 4

Julian Tuski

Julian Tuski

Unser Wahlprogramm

„Ein lebenswertes Salzgitter für alle" - unser vollständiges Programm zur Kommunalwahl 2026 mit allen Forderungen und Vorhaben für die kommende Legislaturperiode.

Arbeit & Finanzen

Sichere, tariflich bezahlte Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst, Unterstützung von Arbeitskämpfen und eine Vermögenssteuer zur Entlastung der Kommunen.

Bezahlbares Wohnen

Sanierung städtischer Wohnungen in eigener Hand, Nutzung kommunaler Vorkaufsrechte und eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung.

ÖPNV & Verkehr

Entgeltfreiheit im ÖPNV als Ziel, ein unbefristetes Sozialticket und ein zügiger Ausbau sicherer Radwege.

Bildung & Kitas

Kostenloses Mittagessen an allen Schulen und Kitas, kostenfreie Kitaplätze und konsequente Sanierung von Schulgebäuden.

Gesundheit & Pflege

Rückführung des Klinikums Salzgitter-Lebenstedt in öffentliche Hand und Ausbau medizinischer Versorgungszentren.

Energie & Klima

Rückführung der WEVG in städtische Hand, mehr Photovoltaik und Schutz vor Strom- und Gasabschaltungen.

Wahlprogramm ansehen

Unsere Flyer

Unsere Themenflyer zur Kommunalwahl 2026 - kompakt zum Weitergeben.

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